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Paketzusteller erleben beinahe täglich neue kuriose Geschichten (Symbolbild).

Zusteller-Alltag

"Öffnete die Tür in Strapsen": DHL-Bote plaudert aus dem Nähkästchen

Mehrere Milliarden Pakete finden jährlich den Weg zu Kunden: Dass den DHL-Boten dabei hin und wieder kuriose Dinge passieren, scheint daher unausweichlich.

Ob stressig oder kurios: Der Alltag eines DHL-Boten ist sicherlich nicht langweilig. Das beweist nun auch ein Paketzusteller, der kürzlich über zahlreiche kleine Anekdoten aus seinen sechs Jahren im Job auspackte.

DHL-Bote erzählt kuriose Geschichten aus seinem Alltag

Auf Reddit stand der 25-jährige Jura-Student, der nebenbei der eigenen Aussage nach als Paketzusteller jobbt, den Fragen der Leser Rede und Antwort. Laut eigenen Aussagen arbeitet er in einer eher ländlichen Gegend, wo 300 Haushalte und 40 Pakete gut zu stemmen seien. Bei einem Dienstbeginn um 7.25 Uhr sei er zu 90 Prozent schon um 14.30 Uhr mit der Arbeit fertig.

Doch neben Fragen a la 'Wie viel verdient man eigentlich?' oder 'Wieso kommt mein Paket nicht an?' waren die User auch an kuriosen Geschichten interessiert. Der DHL-Bote hielt mit den Infos nicht hinterm Berg: Als mitunter "geilste Situation", die er je mit einem Empfänger erlebt hat, stuft er beispielsweise die Zustellung eines Pakets an eine Bekannte ein: "Ein Mädel hat ihren Freund erwartet und öffnete die Tür in Strapsen, dann stand halt ich da anstatt des Freundes. Mit dem Freund spiele ich zusammen im gleichen Verein Fußball. Machte die ganze Sache noch lustiger."

Noch kurioser sei aber ein Kunde, der auf einem abgelegenen Hof lebt: "Der gute Mann sitzt immer nackt auf seinem Traktor und fährt in der Gegend herum. Sehr schöner Anblick."

Auch interessant: Paketbote klingelt nie - jetzt flippt DHL-Kunde aus.

Vorsicht, bissig: DHL-Bote muss schon mal die Beine in die Hand nehmen

Doch ganz ungefährlich scheint der Nebenjob als Paketzusteller bei der DHL auch nicht zu sein. So erkundigte sich ein Nutzer, ob der 25-Jährige schon einmal vor einem Wachhund davonlaufen musste. Diese Frage musste der Jura-Student bejahen: "Wurde schon zweimal gebissen", lautet die Antwort.

Dafür würde er allerdings auch täglich entschädigt werden, wie er an anderer Stelle bekräftigt. Fast täglich erhalte er Trinkgeld und zur Weihnachtszeit sogar schon mal 50 bis 100 Euro am Tag. Der Vorteil läge darin, dass er die Leute gut kenne und gerade ältere Menschen etwas spendabler seien.

Lesen Sie auch: Zusteller packt aus: So leiden die Paketboten.

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