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In Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt wird die Mietpreisbremse eingeführt. Bei einem Mieterwechsel darf die neue Miete künftig maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen.

Die Mietpreisbremse kommt

Ab Mitte des Jahres sollen Hunderttausende Mieter durch eine gesetzliche Preisbremse besser vor überteuerten Mieten und aufgezwungenen Maklerkosten geschützt werden. Der Gesetzentwurf zur sogenannten Mietpreisbremse passierte nun den Bundesrat.

Berlin - Die Mietpreisbremse soll in Ballungsgebieten extreme Mietsteigerungen verhindern. Vorgesehen ist, dass in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt bei einem Mieterwechsel die neue Miete künftig maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Niveau liegen darf.

Wo genau die Preisbremse greifen soll, können die Länder für fünf Jahre festlegen. Ausgenommen sind umfassend modernisierte Wohnungen und Neubauten, die nach dem 1. Oktober 2014 erstmals bezogen werden.

Außerdem sollen Vermieter Maklergebühren nicht einfach auf Mieter abwälzen können. Wird bei der Wohnungsvermittlung ein Makler eingeschaltet, soll bei den Kosten dafür in Zukunft das Prinzip gelten: "Wer bestellt, bezahlt."

Der Bundestag hatte das Vorhaben erst Anfang März beschlossen. Die Änderungen sollen zum 1. Juni in Kraft treten. Mehrere Bundesländer mit großen Ballungsräumen und Uni-Städten haben schon angekündigt, dass sie die Neuregelung schnell anwenden wollen.

Gesetzentwurf zur Mietpreisbremse

Fragen und Antworten zur Mietpreisbremse

Haus & Grund zu Mietpreisbremse

Mieterbund zu Mietpreisbremse

Maklerverband IVD zur Mietpreisbremse

dpa

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