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Rasen ist nicht gleich Rasen. Es gibt verschiedene Sorten - je Standort und Nutzung.

Die richtige Mischung

So finden sie die richtige Rasenmischung

Er wird getreten und geplättet, Fußbälle rollen ihn nieder, Hundepfoten scharren an ihm: Rasen macht mancherorts viel mit. Anderswo soll er einfach nur hübsch aussehen. Je nach Einsatzgebiet gibt es verschiedene Rasenmischungen.

Bonn - Zier-, Gebrauchs- oder Schattenrasen - jede Sorte hat Dasein. Der Verbraucherinformationsdienst aid erklärt die Unterschiede:

Zierrasen

Er ist auch als Englischer Rasen oder Golfrasen bekannt. Zierrasen bildet eine sehr feine und dichte Grasnarbe. Er verträgt dauerhaftes Betreten nicht, Kinder sollten darauf nicht spielen. Der aid rät für Privatgärten von Rasenmischungen mit Straußgräsern (Agrostis spp.) ab. Diese Arten verfilzen stark und benötigen viele Nährstoffe und Wasser.

Pflege: Zierrasen wird optimalerweise auf 1,5 bis 2,5 Zentimeter heruntergeschnitten, durchschnittlich ist das zweimal wöchentlich nötig. Die Optik kann der Hobbygärtner verbessern, indem er Walzen- oder Spindelmäher verwendet.

Gebrauchsrasen

Er ist gut belastbar und daher auch als Spielrasen bekannt. Dieser Rasentyp kommt am häufigsten vor, vor allem im Hausgarten, aber auch im öffentlichen Grün.

Pflege: Seine optimale Schnitthöhe liegt bei drei bis vier Zentimetern. Rund einmal wöchentlich ist ein Schnitt nötig. Wird zu viel weggenommen, können sich unerwünschte Gräser und Unkräuter breitmachen.

Schattenrasen

Zwar mag er sonnige Standorte, kommt aber auch an allen ungünstigen Standorten rund ums Haus mit Schatten klar. Diese Rasenart muss dafür aber optimal mit Nährstoffen und Wasser versorgt sein, um den Lichtmangel ausgleichen zu können. Laut aid ist die schattenverträglichste Grasart die Lägerrispe (Poa supina), sie sollte in der Mischung enthalten sein.

Pflege: Wird er zu tief abgeschnitten, verringert sich die Narbendichte des Schattenrasens - Moose können sich in der Folge breitmachen. Der aid rät zu vier bis fünf Zentimetern. Den Schattenrasen mäht man durchschnittlich einmal pro Woche.

Kräuterrasen

Diese Mischung besteht aus Rasengräsern und schnitt- sowie trittverträglichen Kräutern. Auf nährstoffreichen und häufig genutzten Böden wachsen die Gräser besser, an nährstoffarmen Standorten, die eine geringe Nutzungsintensität haben, kommen die Kräuter besser klar. Dieser Rasen braucht in der Regel einige Jahre, bis er sich vollständig etabliert hat.

Pflege: Seine optimale Schnitthöhe liegt bei sechs bis zehn Zentimetern. Er braucht im Schnitt nur sechs- bis zehnmal pro Jahr einen Schnitt. Je weniger Schnitte nötig sind, desto besser wird die Artenvielfalt erhalten. Der aid rät zu einem Sichelmäher.

dpa

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