Diesen Zettel entdeckte niki1183 in München.

„Was, wenn die nicht ‚lieb‘ sind?“

Diese Antwort eines Münchner Nachbarn auf eine Paketdienst-Bitte ist köstlich

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Eine freundliche Bitte an den Paketdienst hat in einem Treppenhaus in München-Au zu einem amüsanten Schlagabtausch geführt.

München - Der liebe Paketdienst! Die Leute dort machen doch auch nur ihren Job - und die meisten davon gut - aber es gibt auch immer wieder Fälle, die für Ärger sorgen. Ein Paketbote hat sogar mal ausgepackt und erklärt, warum manche Sendungen nicht abgegeben werden.

Die Sorge vieler Kunden: Dass ein Paket wieder mitgenommen wird und man lange in einer viel zu weit entfernten Filiale mit bescheuerten Öffnungszeiten anstehen muss, um es wieder zu holen.

Diese Befürchtung hat zu einem lustigen Schlagabtausch in einem Münchner Treppenhaus geführt. Entdeckt und bei Instagram veröffentlicht hat ihn die Instagram-Nutzerin niki1183. Unser Whatsapp-Nutzer Philipp hat uns vergangene Woche darauf aufmerksam gemacht.

„Hallo Paketdienst, bitte das Paket für ***** bei einem lieben Nachbarn abgeben! Vielen lieben Dank“, steht da in sorgfältiger Schrift und mit einem gemalten Blümchen geschrieben. 

Die Antwort fällt zum Schießen aus: Irgendein grummeliger Nachbar (oder eine Nachbarin?) fühlte sich berufen, das hier zu schreiben: „Aber wenn die Nachbarn nicht ‚lieb‘ sind? Was dann? Jeder will heutzutage sei Ruah haben.“

Zum Glück trifft das nicht auf alle zu. Denn besagte niki1183 hat druntergekritzelt, dass man bei ihr jegliche Pakete gerne abgeben dürfe. Mit Smiley. Und damit dem kolossalen Grantler den Wind aus den Segeln genommen. 

Entstanden sei das Foto im Juni in der Au, nahe dem Kolumbusplatz, erklärt die Instagram-Nutzerin gegenüber unserer Onlineredaktion. „Ich habe nur reagiert, weil mein anderer Nachbar so böse war“, ergänzt sie.

Die lustigsten Aushänge aus Bayern, entdeckt von unseren Usern

Wir suchen lustige Zettel und Aushänge

Wir suchen weiterhin lustige Aushänge aus München und Umgebung - und setzen dafür auf Ihre Mithilfe!

Eine Auswahl der bisher von uns gesammelten Skurrilitäten sehen Sie in der Fotostrecke oben. Und in separaten Artikeln aus unserer Aktion können Sie etwa über eine Sex-Beschwerde mit den Worten „... warum die Frau solche Schmerzen hat“ oder über den ehrlichsten Restaurant-Aushang Münchens lesen.

Unser persönliches Highlight ist und bleibt aber der schlüpfrige Zettel, den ein Hobby-Masseur in der Münchner U-Bahn platziert hatte. Wir haben uns getraut, die Nummer einfach mal anzurufen.

Haben Sie lustige Zettel, Hinweisaushänge oder ähnliches entdeckt und fotografiert? Schicken Sie's uns - per Whatsapp-Service, über das Leserreporter-Tool oder auch gern per E-Mail an onlineredaktion@tz.de.

lin

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