Hat es die Dipladenia im Winterlager zu warm, kann es passieren, dass sie im nächsten Jahr nicht blüht.
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Hat es die Dipladenia im Winterlager zu warm, kann es passieren, dass sie im nächsten Jahr nicht blüht.

Gießen ja, Düngen nein

Machen Sie nicht diesen Fehler beim Überwintern der Dipladenia

Hobbygärtner dürfen sich ab Herbst Gedanken um die Überwinterung ihrer Pflanzen machen. Gerade exotische Gäste, wie die Dipladenia, haben da einige Ansprüchen.

Berlin – Für die tropische Dipladenia (Dipladenia spec.) wird es Ende Oktober Zeit, ins warme Haus umzuziehen. Frost* verträgt sie nämlich nicht. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin empfiehlt ein helles, aber mit 10 bis 15 Grad eher kühles Winterquartier.

Dipladenia überwintern: Achten Sie genau auf die Temperatur

Hat es die Kletterpflanze zu warm, kann es passieren, dass sie im nächsten Jahr nicht blüht. In einen echten Winterschlaf fällt die Dipladenia aber nicht. Ihre Blätter bleiben grün, weshalb auch weiterhin gegossen werden muss. Auf Dünger sollte der Hobbygärtner jedoch verzichten.

Auch interessant: Kann ich meine Kübelpflanzen auch draußen überwintern.

Nach dem Überwintern: Dipladenia im Frühjahr zurückschneiden

Da Dipladenia nur an neuen Trieben blüht, rät der BDG, die Blume im Frühjahr unbedingt zurückzuschneiden. Denn es ist in erster Linie die Blütenpracht in Rosa, Weiß oder Rot, die Dipladenia auszeichnet.

Übrigens: Bei zu viel Wasser steckt die Pflanze ihre Kraft in die Triebe statt in die Blüten. Deshalb lieber etwas zurückhaltend gießen. Dünger darf während der Blütezeit dafür gern gegeben werden. Am besten werden beim Umtopfen immer Hornspäne als Langzeitdünger beigemischt. So muss die fleißige Blüherin nicht hungern. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: So einfach überwintern Sie Geranien bei sich im Haus.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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