+
Mit dem neuen V10 von Dyson soll man einen kabelgebundenen Staubsauger ersetzen können – das klappt aber nur fast.

Neues Dyson-Flaggschiff

Mehr Power für mehr Saugleistung: Dyson V10 im Praxistest

Staubsauger der Kult-Marke Dyson sind bekannt für modernste Technik und futuristisches Design. Der neueste Akkustaubsauger soll so stark sein wie ein herkömmlicher Staubsauger. Hält das Gerät, was der Hersteller verspricht?

Akku-Staubsauger sind praktisch, denn dann stolpert man beim Staubsaugen nicht ständig übers Kabel. Aber der Akku ist Vorteil und Schwachstelle zugleich. Die meisten Akku-Geräte sind zwar wendig und sehr mobil, stehen ihren kabelgebundenen Kollegen in Sachen Leistung aber oft um einiges nach.

Beim neuen Dyson V10 soll das anders sein. Mit 14 konzentrisch angeordneten Zyklonen soll der Sauger ein Vakuum erzeugen und so auch sehr kleine Partikel problemlos einsaugen. Außerdem hat Dyson es nach eigenen Angaben geschafft, die Akkuleistung bis auf 60 Minuten zu erhöhen. Liest man das Kleingedruckte, wird die Akkulaufzeit aber nur in der ersten Stufe und ohne Aufsatz erreicht.

Die Tester von AllesBeste haben den neuen V10 getestet und dabei natürlich auch die Akkulaufzeit überprüft. In Stufe schafft der Akkusauger immerhin noch 30 Minuten. Bei der leistungsstärksten Stufe geht dem V10 dagegen schon nach 8 Minuten die Luft aus. Nur in dieser dritten Stufe saugt der Akkusauger von Dyson allerdings ähnlich stark wie ein herkömmlicher Kabel-Staubsauger.

Aber auch auf Stufe zwei bietet der Dyson schon eine gute Saugleistung, die zudem von einer rotierenden Bürste unterstützt wird. Daher muss der Dyson gar nicht die ganze Zeit auf voller Stufe laufen. Die stärkste Stufe benötigt man nur für sehr hartnäckige Verschmutzungen.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell V7, das die Tester von AllesBeste ebenfalls im Test hatten, kann beim V10 der Staubbehälter einfacher und hygienischer entleert werden.

Auch was das Zubehör angeht, lässt sich Dyson nicht lumpen. Im Lieferumfang enthalten sind eine Kombi-, eine Fugen-, eine Mini-Elektro- und eine Extra-soft Bürste, außerdem eine Elektrobürste mit Soft-Walze und eine mit Direktantrieb.

Auch als Handsauger kann man den V10 benutzen. Hierzu muss das Saugrohr abgenommen und der gewünschte Aufsatz aufgesteckt werden.

Die Tester waren von Handhabung und Leistung insgesamt sehr angetan, doch das alles hat auch seinen Preis: Für das Paket mit allen Aufsätzen müssen Sie knapp 670 Euro auf den Tisch legen.

Trotz des hohen Preises ist der Dyson den Testern eine Empfehlung wert. Testsieger wurde aber aufgrund des wesentlich besseren Preis-Leistungsverhältnisses der ebenfalls neue AEG CX7-2-45AN: Der ist schon für unter 250 Euro zu haben.

Mehr Informationen lesen Sie im ausführlichen Akku-Staubsauger-Test von AllesBeste.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

"Bei uns vibrieren die Wände...": Anwohner lädt lärmenden Nachbar ein, seine eigene Medizin zu kosten
Wenn der Nachbar für Lärmpegel sorgt, ist der Geduldsfaden der Anwohner schnell gerissen. In einem Fall in Berlin versuchte es eine Person mal auf charmante Weise.
"Bei uns vibrieren die Wände...": Anwohner lädt lärmenden Nachbar ein, seine eigene Medizin zu kosten
Ohne großen Aufwand strahlend weiße Fugen im Bad? So klappt's 
Fugen zu reinigen ist meist mit viel Schrubberei verbunden - doch mit ein paar Hausmitteln geht die Arbeit viel leichter und wirkungsvoller von der Hand.
Ohne großen Aufwand strahlend weiße Fugen im Bad? So klappt's 
Frau schwört auf einfachen Trick, der jede Toilette von Kalk befreit
Trotz aller Pflege bilden sich Kalkablagerungen in der Toilette? Das ist natürlich ärgerlich - aber muss nicht von Dauer sein. Eine Frau offenbarte ihren Trick.
Frau schwört auf einfachen Trick, der jede Toilette von Kalk befreit
Bauunternehmern nur eingeschränktes Hausrecht geben
Die Umsetzung des Bauprojekts übernehmen meistens Bauunternehmen. Für Auftraggeber heißt das: Bauvertrag prüfen. Versucht das Unternehmen, sich das Hausrecht zu sichern, …
Bauunternehmern nur eingeschränktes Hausrecht geben

Kommentare