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Auf Nummer Sicher gehen: Gegen Einbrüche kann man sich gezielt schützen.

Einbrechern keine Chance geben

Die Gefahren eines Einbruchs werden oft unterschätzt. Für den schnellen Einkauf wird die Tür nur zugezogen und das Fenster angekippt gelassen. Einbrecher haben dann leichtes Spiel. Dabei kann das richtige Verhalten schon als erste Maßnahme zum besseren Schutz vor Einbrüchen beitragen.

„Effektiver Schutz fängt bei einfachen Verhaltensregeln an“, unterstreicht Dr. Helmut Rieche von der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“, einem Zusammenschluss von den Verbänden der Sicherheitswirtschaft und der Polizei. „Angekippte Fenster und Terrassentüren sind nahezu eine Einladung für Diebe und sollten deshalb geschlossen werden“, rät Rieche. Auch bei der Wohnungstür gilt: nicht nur ins Schloss fallen lassen, sondern zusätzlich absperren. Bei längerer Abwesenheit, im Urlaub oder im Falle eines Krankenhausaufenthaltes empfehlen die Experten zunächst über Zeitschaltuhren stundenweise Räume zu erleuchten und so Anwesenheit vorzutäuschen. Von einer zu dichten Bepflanzung an Fenstern und Hauswänden ist abzuraten, da diese einen optimalen Sichtschutz für Einbrecher bieten. Ebenso sollten möglichst alle Gegenstände, die als Einstiegshilfe oder Einbruchswerkzeug dienen könnten, aus dem Garten oder Hof weggeräumt und sicher verwahrt werden.

Jedoch sollte man nicht nur auf die Verhaltensmaßnahmen setzen und hoffen, damit eine ausreichende Vorsorge getroffen zu haben. Den wirkungsvollsten Schutz fürs Zuhause bietet die richtige Sicherheitstechnik. Einbruchhemmende Türen und Fenster halten durch ihre hohe Widerstandkraft den Einbrecher vom Eindringen ab. Elektronische Sicherheitslösungen geben im Falle eines Einbruchversuchs Alarm und nehmen dem Einbrecher damit die Zeit. Der Alarm schreckt den Täter auf, erzeugt Verunsicherung und setzt ihn unter Druck. Aus Angst entdeckt zu werden, wird der Einbrecher die Tat voraussichtlich abbrechen. Elektronische Sicherheitslösungen können das Heim aber auch zu einem Ort höherer Lebensqualität machen. Eine Gefahrenwarnanlage meldet, wenn der Gashahn offen steht oder das Bügeleisen brennt und sich dadurch Feuer und Rauch entwickeln. Ein Signal warnt die Bewohner und kann zusätzlich an einen Sicherheitsdienstleister weitergeleitet werden, der dann helfend einschreitet.

Mechanische Türsicherungen, einbruchhemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen oder die komfortable Rundumlösung mit einer Gefahrenwarnanlage – welche Lösung im konkreten Fall die richtige ist und was sie kostet, ergibt sich durch kompetente Beratung. Bürger und Gewerbetreibende können sich auf der Website www.nicht-bei-mir.de über die Schwachstellen von Wohnungen und Büros informieren. Dort beantwortet Dr. Sicher, der virtuelle Experte für Einbruchschutz, Fragen zum Thema. Verbraucher können Ihre Anliegen an dr.sicher@nicht-bei-mir.de richten und bekommen dann individuell eine fachkundige Auskunft. Die fachgerechte Beratung und Montage der geprüften Sicherheitstechnik vor Ort ist aber unerlässlich. Hierzu bieten die Internetseiten der Initiative eine Datenbank mit qualifizierten Fachpartnern und den Zugang zu den polizeilichen Beratungsstellen. (nh)

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