Sicherheit

Einbruchschutz: So schützen Sie sich und Ihr Haus

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
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Ein Einbrecher benötigt oft nur wenige Sekunde, um sich Zugang ins Haus zu verschaffen. Ein guter Einbruchschutz kann das schlimmste verhindern. 

Hat sich ein Einbrecher* das Haus seiner Begierde ausgeguckt, beobachtet er das Verhalten der Bewohner ganz genau. Meist wissen die Diebe mehr als einem lieb ist. Obwohl laut der polizeilichen Kriminalstatistik die Einbrüche im Jahr 2019 geringer ausgefallen sind, als noch in dem Jahr davor: Ein Einbruchschutz ist immer sinnvoll

Einbruch: Vorbeugen mit diesen Verhaltensregeln

Vorsorge ist ja bekanntlich besser als Nachsorge. In diesem Fall bedeutet das, dass Sie schon durch Ihr Verhalten einen möglichen Einbruch verhindern können. Beachten Sie folgende Dinge:

  • Schließen Sie alle Fenster. Selbst ein gekipptes Fenster macht es dem Einbrecher leichter. Also lieber komplett schließen und keine Risiken eingehen.
  • Auch wenn Sie nur kurz das Haus verlassen: Alle Türen abschließen.
  • Schließen Sie die Haustür zweimal ab, anstatt Sie nur ins Schloss fallen zu lassen.
  • Verstecken Sie keine Schlüssel in Blumenkästen oder Ähnlichem. Einbrecher wissen über solche Verstecke Bescheid. 
  • Sollten Sie den Schlüssel mal verlieren: Wechseln Sie das Schlüsselsystem aus. 
  • Die Initiative K-EINBRUCH rät außerdem dazu, die Rollläden nur nachts zu schließen und weniger am Tag. Andernfalls würde man schon vorab die Abwesenheit signalisieren.

Einbruchschutz: Welchen Einstiegsmöglichkeiten nutzen Einbrecher?

Man könnte meinen, ein Einbrecher würde kreativ werden, wenn er sich seinen Weg ins Haus bahnt. Tatsächlich werden die einfachsten Lücken genutzt:

  • Kellereingänge, sowohl Türen als, auch Fenster.
  • Fenster und Türen, die ebenerdig liegen.
  • Aber auch Fenster, die trotz höherem Stockwerk leicht zu erreichen sind.
  • Ungesicherte Eingänge, sowohl Fenster, als auch Türen.

Lesen Sie auch: An diesem Tag in der Woche sollen die meisten Einbrecher auf der Lauer sein.

Einbruchschutz: Fenster und Türen sichern

Das Ziel eines Einbrechers ist es, unbemerkt und schnell ins Haus zu gelangen. Im Haus selbst wollen sie ebenso unbemerkt und schnell die Beute greifen und wieder verschwinden. Um es dem Einbrecher so schwer wie möglich zu machen, hilft es, Fenster und Türen zu sichern. Sichtbare Alarmanlagen reichen meist schon aus, um einen Einbrecher von der Tat abzuhalten. Doch was wenn nicht? 

Mit diesen Tricks können Sie die Fenster sichern:

  • Einbruchhemmende Rollläden verhindern, dass die Rollläden einfach nach oben geschoben werden können. Möglich ist dies durch einen Getriebemotor, der manuelles bewegen der Rollläden blockiert. 
  • Das Fensterglas können Sie durch eine Einbruchschutzfolie sicherer machen. Durch die Folie ist das Fensterglas nicht so einfach zu zerstören. Auch Balkon- oder Terrassentüren, die aus Glas bestehen, können mit dieser Folien geschützt werden. 
  • Um das Aufhebeln der Fenster zu erschweren, können Sie sie mit einem Pilzkopfbeschlag zusätzlich sichern. 

Mit diesen Tricks lassen sich Türen sichern:

Auch wenn Sie das Haus nur für einen kurzen Spaziergang oder zum Einkaufen verlassen: Schließen Sie die Haustür ab. Die Tür nur ins Schloss fallen zu lassen, reicht hier nicht. Neben dem richtigen Türschloss, ist es auch ratsam, den Türrahmen zu sichern. 

Mehr dazu lesen Sie hier: Es dem Einbrecher schwermachen: Haustüren nachrüsten.

Einbruchschutz: Alarmanlage und Beleuchtung im Haus

Da wo Licht ist, ist auch jemand zu Hause. Dadurch schreckt Bewegung im Haus die meisten Einbrecher ab. Dazu helfen neben Zeitschaltuhren für Außen- und Innenbeleuchtung auch Lichtquellen, die es so erscheinen lassen, als würde der Fernseher laufen.

Alarmanlagen gibt es in vielen Versionen. Manche Anlagen können Sie mit Ihrem Smartphone verbinden. Dadurch bekommen Sie sofort ein Signal via App. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, direkt die Polizei zu informieren. In Kombination können auch Überwachungskameras helfen, die Umgebung im Blick zu haben. Andere Alarmanlagen geben ein stummes Signal ab und geben eine Warnung an den verbundenen Sicherheitsdienst. Dadurch kann der Einbrecher gegebenenfalls auf frischer Tat ertappt werden. Ein lautes Alarmsignal vertreibt einen Einbrecher meist am schnellsten. 

Einbruchschutz: Sicherheitsempfehlungen für Keller und Dachboden

Gerade im Keller und auf dem Dachboden werden Einbrecher schnell fündig. Dort zu finden sind Fahrräder, Altmetalle oder auch Werkzeuge, auf die es die Einbrecher abgesehen haben. 

  • Fahrräder sind keine günstige Anschaffung. Schließen Sie sie daher auch im Keller an. 
  • Wertsachen haben im Keller und auf dem Dachboden nichts verloren. 
  • Schließen Sie die Türen zu Keller und Dachboden ab. Haben Sie nur einen kleinen Keller-Teil in einem Mehrfamilienhaus, können diese durch ein Schloss abgesichert werden.

(swa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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