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Einbrecher kommen meist über die Wohnungstür oder Fenster ins Haus.

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Einbruchschutz: So sichern Sie Ihre Fenster ab

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Fenster sind neben Türen ein oft gewählter Einstiegsort von Einbrechern. Um sich zu schützen, können Sie nachrüsten. Was ist dabei zu beachten?

Die steigenden Einbruchszahlen in den letzten Jahren verunsichern viele Deutsche. Diebe schleichen sich besonders gerne über Türen und Fenster ins Haus. Viele Fragen sich: Wie kann ich mich besser schützen?

Werden Scheiben eher eingeschlagen oder ausgehebelt?

Vor allem bei Einfamilienhäusern kommen Einbrecher durch das Aushebeln von Fenstertüren ins Gebäude. Tatsächlich kommt es recht selten vor, dass Fenster eingeschlagen werden.

Bei Fenstern macht es für den Dieb übrigens keinen Unterschied, ob sie zweifach oder dreifach verglast sind. Keines ist sicherer als das andere.

Wie erschwere ich den Einbruch übers Fenster?

Bei Neu- und Umbauten sollten Sie darauf achten, dass die Fenster und Fenstertüren nach DIN EN 1627 geprüft und zertifiziert wurden. Georg von Strünck, Hauptkommissar beim Landeskriminalamt Berlin empfiehlt gegenüber test.de die Widerstandsklassen RC 2 und RC 3. Diese sind für den privaten Bereich gedacht.

Aber auch bei bereits eingebauten Fenstern können Sie nachrüsten: Mit Aufschraubsicherungen und Pilzkopfzapfenbeschlägen schützen Sie sich besonders gegen Aufhebel-Versuche. Erstere sollten nach DIN 18104 Teil 1 und Letztere nach DIN 18104 Teil 2 geprüft und zertifiziert worden sein.

Aufschraubsicherungen sind außerdem sowohl auf Bandseite als auch Griffseite des Fensters anzubringen. Wer aber lieber eine unsichtbare Sicherung haben will, kann zu den genannten Pilzkopfzapfenbeschlägen greifen.

Einbruchschutz: Welche weiteren Maßnahmen kann ich ergreifen?

Des Weiteren rät die Polizei zu abschließbaren Fenstergriffen mit DIN 18267-Prüfung, die eine Widerstandsklasse von FG-S-1 haben. Einbruchhemmende Sicherheitsfolien oder eine einbruchhemmende Verglasung sorgen ebenfalls für mehr Schutz.

Von Rollzapfen soll aber die Finger gelassen werden. Die sind zum Schutz gegen Wind und Wetter gedacht und nicht zum Einbruchschutz.

Falls Sie eine Nachrüstung planen, kann sich eine Anfrage bei der KfW lohnen. Die Fördergrenze für Einbruchschutz wurde im März von 2000 Euro auf 500 Euro herabgesetzt. Weitere Infos finden Sie hier.

Was kann ich noch alles für ein sicheres Zuhause tun? Hier gibt es eine Übersicht.

Von Franziska Kaindl

Gaunerzinken: Mit diesen Geheimcodes verständigen sich Einbrecher

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