Einbrecher versucht in eine Wohnung einzubrechen.
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Der Staat bezuschusst Ihre Maßnahmen zum Einbruchsschutz.

Zuschuss

So viel Geld erhalten Sie vom Staat, um Ihr Zuhause einbruchssicher zu machen

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Alarmanlagen, Überwachungskameras und Sensoren zum Schutz vor Einbrechern können sehr teuer werden. Ein staatliche Zuschuss hilft Ihnen dabei, die Kosten zu stemmen.

Gerade in der dunklen Jahreszeit machen sich Menschen wieder vermehrt über Einbrecher* sorgen. Meist schlagen diese zu, wenn das Zuhause verlassen ist und versuchen mit verschiedenen Tricks über Fenster und Türen in die Wohnung zu gelangen. Alarmanlagen, Überwachungskameras oder Sensoren können hier für den nötigen Schutz sorgen – oft schrecken Verbraucher aber vor den hohen Kosten zurück. Hier gibt es aber finanzielle Unterstützung: Die staatliche Förderbank KfW bietet denjenigen einen Zuschuss, die ihr Zuhause einbruchssicherer gestalten wollen.

KfW-Förderung: So viel erhalten Sie vom Staat für den Einbruchsschutz

Die Förderbank KfW beteiligt sich mit einem Zuschuss bis zu 1.600 Euro an Ihrem Einbruchsschutz. Bei einer Investition, deren Kosten zwischen 500 und 1.000 Euro liegen, zahlt die Bank einen Zuschuss in Höhe von 20 Prozent, bei Kosten zwischen 1.000 und 15.000 Euro beteiligt sie sich mit zehn Prozent. Alle Investitionen, die preislich unter 500 oder über 15.000 Euro liegen, sind nicht förderfähig.

Zu den Maßnahmen, die die KfW-Bank fördert, gehören folgende:

  • einbruchhemmende Haus-, Wohnungs- und Nebeneingangstüren
  • einbruchhemmende Garagentore und -zugänge
  • Nachrüstsysteme für Haus-, Wohnungs-, und Nebeneingangstüren (z.B. Querriegelschlösser (werblicher Link) oder Zusatzschlösser)
  • Nachrüstsysteme für Fenster und Fenstertüren
  • einbruchhemmende Gitter, Klass- und Rolläden und Lichtschachtabdeckungen
  • Einbruch- und Überfallmeldeanlagen
  • Gefahrwarnanalgen und Sicherheitstechnik in Smarthome-Anwendungen

Wichtig ist, dass die Arbeiten von einem Fachunternehmen durchgeführt werden und den technischen Mindestanforderungen entsprechen. Aber nicht alles wird von der KfW-Bank gefördert: zum Beispiel Alarm­anlagen mit Infra­schall­detektion, baugebundene Assistenzsysteme oder einbruchhemmende Folien. Zudem sind Maßnahmen an Ferienhäusern oder gewerblich genutzten Flächen nicht förderfähig.

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Einbruchschutz mithilfe von Bundesländern und Städten

Neben der staatlichen Förderung durch die KfW-Bank greifen auch einige Bundesländer und Städte bei Maßnahmen zum Einbruchschutz unter die Arme. In Nordrhein-Westfalen können zum Beispiel Mieter und Eigentümer über die NRW-Bank ein zinsgünstiges Darlehen von 5.000 bis 25.000 Euro pro Wohneinheit aufnehmen. In den ersten zehn Jahren ist der Kredit zinsfrei, danach ist für bis zu 15 Jahre ein Zins von 0,5 Prozent fällig. (fk) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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