+
Bevor die neue Tapetenbahn an die Wand kommt, sollte der Kleister lange genug einziehen. Foto: Oliver Stratmann

Einwirkzeit einhalten: Kleister vergrößert Tapete

Beim Tapetenwechsel zu beachten: Damit alles schön wird, sollte man die eingekleisterten Bahnen erst nach ausreichender Einwirkzeit an die Wand bringen. Denn die Tapete ändert durch den Kleister ihre Größe.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Zu schnelles Tapezieren kann zu Falten an den Nähten der neuen Bahnen führen. Denn der feuchte Kleister vergrößert die Tapete. So hat eine normale Papierbahn im trockenen Zustand etwa 53 Zentimeter Breite. Ist sie mit Kleister versehen, können es 54 Zentimeter werden.

Es ist es daher wichtig, nach dem Einkleistern die Einwirkzeit einzuhalten, betont das Deutsche Tapeten-Institut in Düsseldorf. Das sind herstellerabhängig zwischen acht und zwölf Minuten. Sonst vergrößert sich die Tapete erst an der Wand - und Wülste entstehen an den Übergängen.

Gehen die Nähte auf oder kleben die Bahnen nicht richtig, kann es sein, dass die eingekleisterte Tapete schneller getrocknet ist als der Kleister selbst. Das geschieht zum Beispiel bei Heizungswärme, Durchzug oder auf einem alten Tapetenuntergrund.

Tricks des Deutschen Tapeten-Instituts

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Richtig waschen: Sieben Tricks, die Sie noch nicht kannten
Wäsche waschen ist nicht schwer. Doch Vorsicht: Bei der Waschmaschine muss man einiges beachten. Mit diesen Tipps wird die Wäsche strahlend sauber.
Richtig waschen: Sieben Tricks, die Sie noch nicht kannten
Hälfte der Haushalte nutzt noch Glühbirnen
Trotz besserer Alternativen wie Halogenlampen oder Leuchtdioden werden Glühlampen noch häufig in deutschen Haushalten verwendet. Das zeigt eine Umfrage.
Hälfte der Haushalte nutzt noch Glühbirnen
Wenn der Kürbis mehr als eine Tonne wiegt
Riesen-Tomaten, monströse Kürbisse und XXL-Zucchini halten seit einigen Jahren in immer mehr deutschen Gärten Einzug. Einer der Höhepunkte der Szene ist jedes Jahr in …
Wenn der Kürbis mehr als eine Tonne wiegt
Frau lebte auf nur acht Quadratmetern - für knapp 600 Euro
Nicht nur in deutschen Großstädten hat man Grund sich über Mietpreise zu beschweren: In New York bezahlte ein Frau umgerechnet 600 Euro für eine Mini-Wohnung.
Frau lebte auf nur acht Quadratmetern - für knapp 600 Euro

Kommentare