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Eiswüfelmaschinen produzieren Eis am laufenden Band. 

Wie gut sind Eiswürfelbereiter?

Schnelles Eis statt langes Warten: Eiswürfelmaschinen für zuhause im Test

Wenn auf der Party das Eis alle ist, sinkt die Stimmung in den Keller. Bis im Gefrierfach neue Eiswürfel fertig sind, ist die Sause längst vorbei. Schneller geht es mit Eiswürfelbereitern: Die produzieren Erfrischung am laufenden Band. Ganz mit den Eiswürfeln aus dem Gefrierfach ist das Eis dieser Maschinen aber nicht zu vergleichen.

Während es im Gefrierfach mehrere Stunden braucht, bis neue Eiswürfel fertig sind, haben Eiswürfelmaschinen die erste Fuhre Eiswürfel schon nach weniger als 10 Minuten fertig – und produzieren fortlaufend weiter Nachschub.

Das Prinzip ist denkbar einfach: Aus einem Wassertank wird eine Portion Wasser in ein kleines Becken gepumpt. Dort werden Kühlstäbe eingetaucht und auf knapp unter null Grad Celsius gekühlt. Ist das Wasser gefroren, werden die Kühlstäbe kurz erwärmt, so dass sie ins Ausgabefach fallen.

Wegen dieser Produktionsweise sind Eiswürfel von Eiswürfelbereitern allerdings nicht massiv, sondern haben einen Hohlraum – nämlich dort, wo vorher die Kühlstäbe waren. Dadurch haben sie eine größere Oberfläche und schmelzen schneller.

Außerdem sind sie nicht besonders kalt. Während Eiswürfel aus dem Gefrierfach meist kälter als minus 18 Grad sind, liegt die Temperatur von Eiswürfeln aus den Eismaschinen nur knapp unter null Grad. Daher lösen sie sich viel schneller auf und verwässern das Getränk stärker, als ein über Nacht gefrorener Eiswürfel.

Eiswürfelmaschinen im Test

Das Test-Portal AllesBeste hat Eiswürfelmaschinen unter die Lupe genommen und ausgiebig getestet. Dabei fiel auf, dass sich die Maschinen bei der Geschwindigkeit der Eiswürfelproduktion enorm unterscheiden. Doch nicht das Gerät, das am schnellsten den ersten fertigen Eiswürfel auswirft ist auch zwangsläufig auf Dauer die eifrigste Maschine: Manche lassen mit der Zeit in der Produktion nach.

Ein weiteres Testkriterium war der Auffangkorb. Die Eiswürfelmenge sich von Maschine zu Maschine teilweise stark und auch die Größe der Auffangkörbe variiert.

Am besten abgeschnitten hat die Klarstein ICE6. Sie überzeugte mit einer Wartezeit von nur 8 Minuten pro 100 Gramm Eis und einer Ausbeute von 862 Gramm Eis pro 2,2 Liter Wasser. Auch der niedrige Energieverbrauch von 55 Watt während der Eiswürfelproduktion fiel positiv auf.

Wer es etwas günstiger will, hat mit der TecTake HZB-12/A eine Alternative. Allerdings braucht sie länger und ist nicht so schön zu bedienen.

Mehr Informationen zu Eiswürfelmaschinen und den ausführlichen Testbericht gibt es bei AllesBeste.

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