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Ob die LEDs fest in die Leuchte eingebaut sind, steht auf dem EU-Energielabel. Foto: Franziska Gabbert

Leuchten kaufen

Energielabel gibt möglichen Wechsel des Leuchtmittels an

Man stelle sich vor: Nach vier Jahren erlöschen die LEDs in der mehrere hundert Euro teuren Leuchte. Sie sind aber fest eingebaut, lassen sie also nicht gegen neue austauschen. Das Problem können Verbraucher schon im Handel erkennen: auf dem EU-Label.

Mainz (dpa/tmn) - In manchen Leuchten lassen sich die Leuchtmittel nicht ausbauen. Gerade LEDs sind oft fest installiert - was natürlich ein Problem ist, haben diese ihr Lebensende erreicht. Es ist aber gesetzlich vorgeschrieben, die Kaufinteressenten schon im Handel darüber zu informieren.

Die Angaben dazu befinden sich auf dem EU-Energielabel. Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin. Darauf ist ebenfalls angegeben, welches Leuchtmittel für diese Leuchte verwendet werden kann.

Wenn man Produkte mit fest eingebauten LED-Modulen oder Energiespar- und Halogenlampen kaufen möchte, rät die Verbraucherzentrale immerhin dazu, möglichst Leuchten mit langen freiwilligen Herstellergarantien zu wählen. Diese gehen über die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren hinaus. In dieser Garantiezeit können Verbraucher das Produkt beim Hersteller reklamieren.

Wichtig ist auch, schon beim Kauf auf die passende Lichtfarbe des Leuchtmittels zu achten, wenn man diese nicht mehr verändern kann. Für Wohnräume eignet sich ein warmweißes Licht. Die Farbe und Helligkeit der guten alten 75-Watt-Glühbirne bekommt man etwa bei Modellen mit 2700 Kelvin und 1000 Lumen.

Lampen und Leuchten

Die Begriffe Lampen, Leuchten und Leuchtmittel werden im Alltag gerne durcheinander geworfen. Das kann beim Einkauf im Handel zu Verwirrung führen. Die Hersteller verstehen unter Lampen und Leuchtmittel das, was Licht macht - wie LED-Module, Energiesparlampen, Glühlampen und Halogenlampen. Eine Leuchte wiederum ist, was an der Decke hängt oder auf dem Schreibtisch steht und in das die Leuchtmittel kommen.

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