Reife Erdbeeren an der Pflanze
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Reife Erdbeeren an der Pflanze

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Was Sie beim Düngen von Erdbeeren unbedingt beachten sollten

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Damit die Erdbeer-Ernte im Sommer groß ausfällt, brauchen die Pflanzen entsprechende Pflege. Gerade bei der Düngung herrscht viel Unsicherheit - was Sie beachten müssen.

  • Erdbeeren* gehören für viele zum Sommer dazu.
  • Damit die Pflanzen im Garten gedeihen, braucht es gute Pflege.
  • Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Düngen ankommt.

Sind Sie ein großer Erdbeer-Fan? Dann haben Sie vielleicht auch ein paar der Erdbeerpflanzen zu Hause im Garten und wissen, dass sie bei der Pflege etwas pingelig sein können. Gerade wenn es um Düngen geht, gibt es ein paar Punkte zu beachten. Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Wann sollten Erdbeeren gedüngt werden?

Erdbeeren werden am besten zweimal im Jahr gedüngt - im Frühjahr und im Herbst. Schon vor dem Anbau sollten Sie den Boden ordentlich vorbereiten, am besten mindestens einen Monat vor Pflanztermin, da Erdbeeren in frisch bearbeiteten Böden nur schwer anwachsen. Graben Sie dabei die Erde tief um, entfernen Sie Wurzeln und Unkraut und mischen Sie den Aushub mit organischem Dünger.

Einmaltragende Erbeeren - so verläuft die Düngung

Unterscheiden sollten Sie bei der Düngung auch zwischen einmaltragenden und immertragenden Erdbeeren. So schreibt das Portal Mein schöner Garten, dass einmaltragende Erdbeeren nicht im Frühjahr, sondern erst im Hochsommer nach der letzten Ernte gedüngt werden sollten. Das läge daran, dass die Blütenknospen schon im Vorjahr angelegt würden, und eine Frühjahrsdüngung deshalb keinen Einfluss mehr auf den Ertrag hätte. Bei Erdbeerbeeten, die erst im Sommer neu angelegt wurden, gibt es die erste Düngung, sobald sich die ersten neuen Blätter zeigen. Dann sollen zwischen 50 und 70 Gramm pro Quadratmeter - je nach Produkt - eines Beerendüngers flach in den Boden eingearbeitet werden.

Auch interessant: Das sind die besten Pflanzen für den Balkon.

Was Sie beim Düngen von immertragenden Erbeeren wissen müssen

Die immertragenden Erdbeerpflanzen brauchen hingegen einen kontinuierlichen, aber schwach dosierten Nachschub an Nährstoffen, wie das Portal Mein schöner Garten schreibt. Darum werden die Erdbeeren am besten alle zwei Wochen mit rund fünf Gramm organischem Beerendünger pro Pflanze gedüngt. Alternativ bieten sich pro Quadratmeter Beetfläche fünf Liter gesiebter Kompost an, wie es laut Gartenjournal heißt - zum Beispiel Rindenkompost. Von Gartenkompost sollten Sie jedoch absehen, da Erdbeeren, bei denen es sich eigentlich um Waldpflanzen handelt, empfindlich auf Salz reagieren.

Der Haupttermin zur Düngung von mehrjährigen Erdbeerpflanzen liegt dabei nach der Ernte im Herbst. In der darauffolgenden Saison können vor der Blüte noch einmal fünf Liter Kompost oder 50 bis 70 Gramm Beerendünger pro Quadratmeter in die Erde eingearbeitet werden. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Wann kann ich Erdbeeren pflanzen - im Frühjahr oder Herbst?

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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