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Professionelle Erdbeerbauern schützen ihre Pflanzen mit Stroh. Wichtig ist dies bei Frost ohne Schneedecke. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Kahlfrost droht

Erdbeeren mit Stroh vor tiefen Minusgraden schützen

Bereits im Januar tragen Erdbeerpflanzen ihre Knospen. Diese reagieren jedoch empfindlich auf frostige Temperaturen. Wie können Hobbygärtner ihre Pflanzen vor der Kälte schützen?

Bonn (dpa/tmn) - Erdbeeren besitzen schon ihre Blütenknospen, die im kommenden Frühjahr erblühen werden. Das kann bei tiefen Minusgraden ein Problem sein: Die Knospen reagieren empfindlich auf Frost unter minus fünf Grad.

Hobbygärtner können sich aber daran orientieren, wie professionelle Erdbeerbauern ihre Pflanzen schützen: Sie decken sie mit Stroh zu, erläutert der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer.

Wichtig ist dies bei sogenannten Kahlfrösten - also bei Minusgraden an Orten, wo kein Schnee liegt. Keine Sorgen müssen sich Hobbygärtner machen, wenn die Erdbeeren unter einer weißen Decke stecken. Schnee isoliert ähnliche wie das Stroh vor Frost.

Die Decke hat zweierlei Vorteile: Neben dem Schutz vor der bitteren Kälte sorgt sie als Dämmschicht dafür, dass sich bei Sonneneinstrahlung der Boden im Frühjahr nicht zu schnell erwärmt. Das verlängert unter Umständen die Winterruhe der Erdbeeren, ihr Austrieb und die Blüte beginnt später. So wird letztlich die Erntezeit länger.

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