"Planet-Vergewaltiger"

Familie findet Zettel an Haustür und wird wüst beschimpft - die wehrt sich

Da bekam es Judith Cook mit der Angst zu tun, als sie eine Notiz an ihrer Haustür findet. Darin wird sie übel beschimpft – wegen einer Sache, die absolut absurd klingt.

Es hätte alles so schön werden können. Judith Cook plante, ihren kleinen Garten in Ramsgate, Kent, in eine blühende "Oase" zu verwandeln. Die zweifache Mutter schmiedete deshalb schon eifrig Pläne und hatte vor, sich viele Topfpflanzen zu diesem Anlass zu besorgen. Doch zuvor ließ sie ihren Vorgarten zubetonieren.

Junge Mutter wird als Umweltsünder beschimpft - weil sie ihren Garten betonieren ließ

"Er war ja bereits schon fast zur Hälfte betoniert, die andere Hälfte war voller Schlamm, einfach nur ein Haufen Dreck. Es sah schrecklich aus", erklärt Cook gegenüber der britischen Sun. "Meine Nachbarn von nebenan haben einen wunderschönen Garten und er ist auch betoniert und gepflastert. Sie haben sehr schöne Töpfe mit vielen Pflanzen. Ich habe zwar nicht so einen grünen Daumen, aber so hatte ich mir meinen Garten auch vorgestellt", so die Britin.

Doch bis sie ihre Idee in die Tat umsetzen konnte, hatte sie schon einen Zettel an ihrer Haustür der übelsten Art. Darauf wurde sie als "Planet-Vergewaltiger" beschimpft und zudem stand der Satz darauf: "Ugly concrete garden. Shame on you" (zu Deutsch: "Hässlicher Beton-Garten. Schäm dich").

Ebenfalls kurios: Gitarrenspieler erhält Nachricht von Nachbarn, die sich gewaschen hat.

Als Cook die Notiz entdeckte, sei sie geschockt gewesen, berichtet sie dem britischen Nachrichtenportal. "Es ist paradox, weil ich persönlich sehr darauf achte, zu recyceln oder Dinge wiederzuverwenden." Außerdem wehrt sie sich jetzt gegen die Vorwürfe. Schließlich habe sie über den Garten betonieren müssen, da sich Schimmel gebildet habe. I hr Sohn und sie würden beide an Asthma leiden.

Feige oder zu Recht? Cook ist sauer über Zettel

Cook, die als Kellnerin arbeitet, ist sauer: "Das war so dumm, kleinlich und ignorant. Mich nervt, dass sie nicht einfach an der Tür geklopft und mit mir darüber geredet haben. (…) Zumindest hätte ich dann antworten können. Aber einfach nur einen Zettel an die Tür zu kleben und wegzurennen und sich zu verstecken, ist ungerecht und ignorant. Zumal sie nicht besonders umweltfreundliches Klebeband verwendet, mit einem Filz- statt einem Bleistift geschrieben und eine Postkarte dafür verschwendet haben, um darauf zu schreiben."

Ihren Ärger habe die Zweifach-Mama auf ihrem Facebook-Account Luft gelassen und viel Zuspruch erhalten. Von einer Anzeige habe Cook allerdings abgesehen.

Lesen Sie auch: Familie muss Planschbecken abbauen - damit Einbrecher nicht ertrinken.

jp

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Rubriklistenbild: © Facebook / Judith Cook (Screenshot)

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