Erzürnte Nachbarschaft

Familien müssen Planschbecken abbauen - damit Einbrecher nicht darin ertrinken

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Familien im englischen Kent sollen ihr gemeinsames Planschbecken im Garten abbauen - angeblich weil Eindringlinge darin ertrinken könnten. Hier die Geschichte.

Maria Young und ihre Nachbarn in Strood, in der englischen Grafschaft Kent gelegen, verstehen die Welt nicht mehr. Aufgrund der großen Hitze in den letzten Wochen haben sich die Anwohner zusammengetan und in einen 64 Pfund teures (rund 73 Euro) Planschbecken für die Kinder investiert. Dieses haben sie in ihrem Gemeinschaftsgarten, den sich sechs Wohneinheiten teilen, aufgebaut.

Doch die Hausverwaltung machte dem Ganzen vor kurzem einen Strich durch die Rechnung - mit einer unfassbaren Begründung.

Planschbecken im Gemeinschaftsgarten - Gefahr für Einbrecher?

"Sie sagten, Eindringlinge könnten darin ertrinken", berichtet Maria Young dem Online-Portal Mirror schon Mitte Juli. Die Geschichte sorgt aber immer noch für Fassungslosigkeit. "Ich verstehe es nicht. Woanders ist es den Leuten auch erlaubt, eines im Gemeinschaftsgarten aufzustellen."

Zudem biete der gemeinsame Pool eine tolle Gelegenheit für die Bewohner zusammenzukommen und die gute Nachbarschaft zu fördern. "Auf keinen Fall baue ich es ab. Da müssen sie es schon selbst raustragen, während ich darin liege." Die Nachbarschaft wäre sogar bereit gewesen, die Haftung für den Pool zu übernehmen - doch das reichte dem Eigentümer des Häuserblocks nicht.

Kommen Einbrecher wirklich nur nachts? Das steckt hinter den Einbruchs-Mythen.

Planschbecken im Garten: Das sagt die Hausverwaltung zu der Entscheidung

"Es ist wirklich schön zu sehen, dass die Leute als Gemeinschaft zusammenkommen, aber wir müssen dafür sorgen, dass jeder, der Zugang zu dem Grundstück hat, sicher ist", erklärte Colette McKenney von der Häuserverwaltung dem Mirror. Auslöser dafür scheint das Sicherheitstor zu sein, welches vor kurzem kaputt ging und in den Hinterhof der Wohnungen führt. Was wiederum bedeutet, dass Leute von draußen leichter Zugang zu dem Grundstück haben. Ob das Tor wieder repariert wurde, ist jedoch nicht bekannt. Doch womöglich wurde die Hausverwaltung dadurch wachsamer.

Allerdings zieht sie nun in Betracht, das Planschbecken im Garten zu erlauben, solange es nach jeder Nutzung geleert wird oder es von einem Zaun mit Schloss umgeben ist. "Wir möchten ihnen den Spaß nicht verderben, deshalb werden wir mit den Bewohnern darüber sprechen, wie wir das sicher gestalten können", heißt es von der Hausverwaltung.

Im Video: Badespaß für alle - Was taugen Homepools?

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fk

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Rubriklistenbild: © Facebook/Delia Shepherd

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Kommentare

hans
(0)(0)

Das wird die Justiz ebenfalls beflügeln, denn hier sind Diebe, Einbrecher auch besonders geschützt. Habe den Artikel noch einmal gelesen, weil ich dachte, dass das in Klein-Kleckersdürf an der Wümme passiert ist.

steve
(2)(0)

Frei nach Obelix: Die spinnen, die Briten !!! - Zitatende, Sarkasmusende, kopfschüttel...

Rainer Vein
(2)(0)

Eigentlich habe ich gedacht, so etwas kann es nur in Deutschland geben....