+
Ein Griff in die Steckdose kann ziemlich übel enden - deshalb sollten Sie für ausreichend Schutz sorgen.

Steckdose sichern

Wie gefährlich ist ein Stromschlag in meinem Haus? So erkennen Sie es

  • schließen

Jeder kennt die Regel: Bloß nicht in die Steckdose fassen. Doch dank moderner Technik sind manche Steckdosen besser geschützt als andere - doch woran erkennt man das?

Ob moderne Technik oder nicht: Ein Griff in die Steckdose ist niemals etwas Gutes und sollte stets unterlassen werden. Trotzdem ist es hilfreich, wenn Sie eine Schutzvorrichtung in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung installiert haben. Schließlich kann immer etwas passieren: Klassischerweise der Fön, der ins Wasser fällt oder ein Nagel, der an der falschen Stelle in die Wand gehämmert wird. Was Ihnen dann das Leben retten könnte, ist ein FI-Schutzschalter.

Was ist ein FI-Schutzschalter?

"Ein FI-Schutzschalter ist der mit Abstand wirksamste Schutz gegen einen tödlichen Stromschlag", erklärt die Aktion "Das sichere Haus (DSH)" in einer Mitteilung. Denn die normale Haussicherung schützt die Leitungen lediglich vor Überlastungen. Der FI-Schutzschalter greift dann, wenn die Steckdose unsachgemäß genutzt wird, Geräte falsch angeschlossen werden bzw. die elektrischen Leitung marode sind.

Schon bei einer Stromstärkendifferenz von 30 oder sogar zehn Milliampere (mA) unterbricht der FI-Schutzschalter dann den Stromkreis. Erst wenn der Fehler behoben ist, kann der Schalter im Sicherheitskasten wieder umgelegt werden.

Auch interessant: Einbruchschutz: So sichern Sie Ihre Fenster ab.

Ist in meiner Wohnung ein FI-Schutzschalter installiert?

Seit 1984 sind die FI-Schutzschalter in Feuchträumen, also im Badezimmer etwa, in Neubauten Pflicht, seit 2009 muss jeder neu installierte Stromkreis in Neubauten und modernisierten Altbauten damit ausgestattet sein. Ob in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus tatsächlich ein FI-Schutzschalter installiert ist, sehen Sie an einem Schalter mit der Aufschrift "FI-Schutzschalter" oder "RCD" im Sicherungskasten.

Sollte es in Ihrer Wohnung keinen FI-Schutzschalter geben, können Sie diesen aber recht einfach nachrüsten lassen. Dies sollte immer ein Fachmann übernehmen. Da die Nachrüstung des Schutzschalters in älteren Bauten keine Pflicht ist, müssen die Kosten dafür allerdings vom Mieter übernommen werden. Zudem muss der Vermieter über diese Maßnahme informiert werden.

Lesen Sie auch: Es dem Einbrecher schwermachen: Haustüren nachrüsten.

fk

"Unverbaute Lage" und "gut erhalten": Das bedeuten Immobilien-Codes

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Marienkäfer suchen gemeinsam nach Winterquartieren
Der Winter naht und tausende Marienkäfer machen sich auf die Suche nach einem Winterquartier. Aber wo lassen sich die gepunkteten Krabbler am liebsten nieder?
Marienkäfer suchen gemeinsam nach Winterquartieren
Darum finden Sie momentan so viele Wanzen bei sich Zuhause
Haben Sie in letzter Zeit vermehrt Wanzen in Ihrer Wohnung entdeckt? Damit sind Sie vermutlich nicht allein. Doch wie lassen sich die Krabbler vertreiben?
Darum finden Sie momentan so viele Wanzen bei sich Zuhause
Kämpfen auch Sie mit einer Marienkäfer-Invasion im Haus? Das steckt dahinter
Sind Ihnen in letzter Zeit wieder die vielen Marienkäfer aufgefallen, die sich im Haus tummeln? Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Tierchen loswerden.
Kämpfen auch Sie mit einer Marienkäfer-Invasion im Haus? Das steckt dahinter
Was ist besser: Heizung ausschalten oder herunterregeln?
Wenn es wieder kalt wird, stellt sich die Frage, wie am effizientesten geheizt wird. Ist es zum Beispiel so, dass man Geld spart, wenn man die Heizung bei Abwesenheit …
Was ist besser: Heizung ausschalten oder herunterregeln?

Kommentare