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Nützlinge wie Marienkäfer können im Garten wirkungsvoll gegen Schädlinge wie Blattläuse eingesetzt werden. Foto: Matthias Hiekel

Freie Kost und Logis: So lockt man Nützlinge in den Garten

Schädlinge wie Blattläuse sind keine gern gesehenen Gäste im Garten. Um sie loszuwerden, muss der Hobbygärtner aber nicht gleich zur Chemiekeule greifen. Eine biologisch verträglichere Variante: Nützlinge als natürliche Feinde in anlocken.

Neustadt/Weinstraße (dpa/tmn) - Marienkäfer sind Nützlinge. Ein einziges Tier frisst im Laufe seiner Larvenzeit bis zu 3000 Schädlinge wie Blattläuse und Spinnmilben. So kann eine Plage ganz ohne Chemie verhindert werden. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz erklärt, wie der Hobbygärtner eine große Zahl Nützlinge in den Garten lockt:

Die ersten Blattläuse am Leben lassen:

Denn Nützlinge setzen sich nur an einen gedeckten Tisch, erklären die Experten. Erst wenn die ersten Blattläuse sich zeigen, beginnt der Entwicklungszyklus der Nützlinge. Grundsätzlich sollte auf Insektizide verzichten werden, wenn Hobbygärtner Nützlinge in Garten ansiedeln wollen.

Eine Unterkunft bereitstellen:

Insektenhotels, Florfliegenkisten und Hummelkästen bieten Unterschlupf und sind Nisthilfe. Hilfreich ist ein wildes Eck im Garten, dass mit Steinen, Schnittholz und Laub angefüllt ist.

Für einen vollen Garten sorgen:

Nützlinge brauchen eine artenreiche Bepflanzung mit Blühpflanzen vom Frühjahr bis in den Herbst hinein. Bei Bedarf die Pflanzen mit Stärkungsmitteln aufpeppen.

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