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Ein schöner Strauß aus dem eigenen Garten: Mit Frauenmantel lässt er sich üppig gestalten. 

Frisch aus dem Garten

Blumen für den Frühlingsstrauß

Endlich ist die Natur aus dem Winterschlaf erwacht: Überall grünt und blüht es. Um sich die Natur ins Haus zu holen, sind nur ein paar Schnitte nötig: Schon ist der schöne Strauß aus dem eigenen Garten fertig.

Bonn - Nicht immer muss gleich ein ganzer Strauß auf den Tisch: Auch einzelne Blätter und Gräser können eine schöne Wirkung erzielen und Innenräume schmücken. Dafür kommen einfach einzelne Blütenstiele in eine Vase, rät der Bund deutscher Staudengärtner (BdS).

Wem das zu wenig ist, der kombiniert für einen Frühlingsstrauß zum Beispiel Schleifenblumen (Iberis), Kaukasusvergissmeinnicht (Brunnera) und Gämswurz (Doronicum). Einen schicken Gewürzstrauß bekommt man mit Blütentrieben von Lavendel, Schnittlauch, Oregano, Melisse und Salbei.

Damit der Garten möglichst viel Material für Sträuße hergibt, empfehlen sich Pflanzen, die üppig wachsen. Gute Blütenlieferanten sind zum Beispiel Sterndolde (Astrantia), Stauden-Phlox (Phlox paniculata), Skabiosen (Scabiosa), Indianernesseln (Monarda), Sonnenbraut (Helenium) und Schafgarbe (Achillea). Schöne Blätter für die Manschetten liefern etwa Frauenmantel (Alchemilla) und Purpurglöckchen (Heuchera). Gräser wie Rutenhirse (Panicum) und Lampenputzergras (Pennisetum) passen ebenfalls gut in die Vase.

Beim Blumenschneiden im eigenen Garten ist wichtig, nicht in der Mittagssonne loszuziehen, sondern am Morgen oder in den Abendstunden. Auch im Regen schneidet man besser keine Blumen, denn dann können die Blüten faulen. Die meisten Blütenknospen schneidet man, wenn sie etwa zur Hälfte geöffnet sind, aber noch nicht voll erblühen. Arten mit Blütenkerzen schneidet man ab, wenn ein Drittel der Knospen geöffnet ist. Schleierkraut und Schafgarbe sollten voll erblüht sein. Astern und Sonnenbraut zählen zu den Korbblütlern: Hier wartet man, bis sich zwei bis drei Reihen der Röhrenblüten geöffnet haben.

Das Messer sollte scharf sein, damit der Stängel nicht gequetscht wird. Bevor die Blumen in die Vase wandern, schneidet man noch einmal schräg nach, damit sie besser Wasser aufnehmen kann. Gut ist auch, die Blütenstiele zu entblättern: Denn steht viel Pflanzenmaterial im Wasser, steigt das Fäulnisrisiko. Die Vase sollte nicht neben Obst stehen: Äpfel etwa geben das Reifegas Ethylen ab - dann welken die Blumen schneller.

dpa

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