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Dunkle Wäsche müffelt manchmal, wenn sie aus der Waschmaschine geholt wird. Das kann an einem Biofilm aus Bakterien in dem Gerät liegen.

Bakterien in der Maschine

Frisch gewaschene Wäsche riecht muffig: 5 Tipps

Frisch gewaschene Kleidung sollte gut riechen, nicht müffeln. Doch das kommt gelegentlich vor. Schuld daran sind Bakterien in der Waschmaschine, die sich aufgrund von Bedienfehlern breit machen können.

Nicht frisch, sondern muffig riecht manchmal dunkle Wäsche direkt nach dem Waschen. Das deutet darauf hin, dass Bakterien noch aktiv sind, erläutert der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt.

Die wichtigste Maßnahme gegen den Muff ist, den Bakterien die Wohnsituation in der Waschmaschine zu vermiesen. Sie lieben Feuchtigkeit. Die Experten raten zu Folgendem:

1. Ausreichend Waschmittel verwenden

Grundsätzlich kann man sich an die Angaben auf der Verpackung des jeweiligen Waschmittels halten: Hier ist angegeben, wie viel Pulver- oder Flüssigreiniger abhängig vom Verschmutzungsgrad, der Wasserhärte und der Beladungsmenge des Gerätes dazugegeben werden muss. Eine Trommelladung im Haushalt umfasst meistens 4,5 Kilogramm trockene Weiß- oder Buntwäsche, aber viel weniger Feinwäsche. Hiervon dann nur 2,5 Kilogramm auf einmal in die Trommel geben, erklärt der IKW.

2. Einmal im Monat mit höheren Temperaturen waschen

Waschmittel schaffen die meisten Flecken auch bei 20 bis 40 Grad, allerdings nicht einen Biofilm aus Keimen und Bakterien, die sich mit der Zeit im Gerät ansiedeln und für die unangenehmen Gerüche sorgen. Daher rät der IKW, ein- bis zweimal im Monat bei höheren Temperaturen - zum Beispiel 60 Grad - und mit einem bleichhaltigen Voll- oder Universalwaschmittel als Pulver, Granulat oder Tabs zu waschen. 

Wichtig: Mit diesen Mitteln darf man nur weiße oder helle Wäsche reinigen, nicht die vom Muff betroffene dunkle. Denn die enthaltene Bleiche entfernt farbige Flecken. Dunkles würde also bei jedem Waschgang etwas heller werden.

3. Rasch rausholen

Müffelt die Maschine, überträgt sich das natürlich auf die Wäsche, wenn man sie nach dem Waschgang mit gut duftendem Wasser lange in der Trommel liegen lässt. Hier gilt daher der einfache Rat: die Stücke bald nach Ende des Waschgangs zum Trocknen aufhängen oder in den Wäschetrockner geben.

4. Maschine trocknen lassen

Der Biofilm bildet sich im Restwasser im Gerät. Daher den Deckel oder das Bullauge nach dem Waschgang offen stehen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Auch die Einspülkammer für das Waschmittel wird aufgemacht.

5. Vorwaschprogramm nutzen

Manchen Kleidungsstücken wie schwarzen Socken sieht man nicht an, wie schmutzig sie sind. Wer ein Problem mit Gerüchen hat, kann ausprobieren, ob sich hier nicht ein Vorwaschprogramm und ein zusätzlicher Spülgang lohnen. Reicht das auch nicht aus, dann im letzten Spülgang einen Hygienespüler dazugeben.

Was Waschtrockner können

dpa/tmn

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