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Die Saubohne ist botanisch gar keine Bohne, sondern eine Wicken-Art. Foto: Thomas Wagner

Frühe Aussaat von Saubohnen schützt vor Schädlingen

Saubohnen sind empfindlich. Schnell ist die Pflanze mal mit einem Schädling befallen. Eine frühe Aussaat kann helfen.

Berlin (dpa/tmn) - Saubohnen (Vicia faba var. major) werden leider oft von der Schwarzen Bohnenlaus befallen. Je früher jedoch die Aussaat und damit auch die Ernte stattfindet, desto eher lässt sich ein Massenbefall mit dem Schädling verhindern.

Die Aussaat im Februar ist gut. Das erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Ganz gleich, ob man sie Saubohne, Puffbohne, Ackerbohne oder Dicke Bohne nennt: Die Hülsenfrüchte sind äußerst wohlschmeckend und robust. Um Bohnen handelt es sich allerdings botanisch gesehen nicht, sondern um eine Wickenart. Am besten gedeihen sie in freier, sonniger Lage auf schweren bis mittelschweren fetten Böden. Zur Aussaat empfiehlt der BDG, jeweils mehrere Bohnensamen als kleines Nest zusammenzusäen. Der Reihenabstand sollte etwa 50 Zentimeter betragen.

Nicht nur für Paleo-Fans interessant: Die Saubohne gehört zu den ältesten Nahrungspflanzen in Europa. Sie landeten wohl sogar schon in der Steinzeit auf dem Teller.

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