Haushalt reinigen

Diese fünf Behauptungen rund um den Frühjahrsputz sind falsch – Hätten Sie es gewusst?

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
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Mit dem Frühjahrsputz wird sich jedes Jahr aufs neue beschäftigt. Trotz aller Routine schwirrt die eine oder andere Behauptung zum Haushaltsputz umher.

Sobald die Temperaturen steigen und das Wetter im Allgemeinen besser wird, steigt nicht nur die Laune. Wer einen Garten hat, bereitet sich im März, spätestens aber im April auf die neue Gartensaison vor. Und auch im Haus passiert so einiges. Schließlich steht jetzt der alljährliche Frühjahrsputz an. Manch einer greift dafür auf Profi-Tipps zurück. Dennoch hält sich der ein oder andere Mythos rund um den Frühjahrsputz hartnäckig. Wir haben fünf dieser Behauptungen für Sie aufgedeckt.

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Frühjahrsputz-Mythos 1: Ein Schwamm ist die schlimmste Keimschleuder

Gerade wenn es um die Keimschleudern im Haushalt geht, hält sich der Verdacht, der Schwamm sei am stärksten betroffen. Und tatsächlich tummeln sich auf dem Schwamm viele Bakterien und Keime. Doch auch der Wischmopp, mit dem der Boden gereinigt wird, ist nicht zu unterschätzen. Immerhin sammeln sich auf dem Fußboden auch so einige Keime. Daher sollte nach der Bodenreinigung nicht vergessen werden, den Wischmopp ebenso gründlich auszuwaschen, wie den Haushaltsschwamm. Welche fünf Keimschleudern sich außerdem im Haushalt tummeln, lesen Sie hier.

Frühjahrsputz-Mythos 2: Fenster putzen bei Sonnenschein

Manch einer mag Glauben, dass es besser ist, die Fenster bei Sonnenschein zu putzen, da durch der Schmutz dann besser sichtbar ist. Tatsächlich aber ist es so, dass durch die Wärme der Sonne schneller unschöne Flecken und Schlieren entstehen können. Das liegt daran, dass die Sonne das Wasser schnell trocknen lässt. Gerade im Frühjahr stellt sich aber die Frage, wann die beste Zeit zum Fenster putzen ist. Immerhin steht der Pollenflug und damit ordentlich Schmutz an den Fenstern erst noch an.

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Frühjahrsputz-Mythos 3: Staubwischen am besten mit feuchtem Tuch

Staub wischen ist eine der lästigen Aufgaben, die beinahe minütlich verrichtet werden können. Kaum ist der Staub weggewischt, legt sich neuer nieder. Doch es gibt Tricks, mit denen Sie sich das Staubwischen einfacher machen können. Wie? Das lesen Sie hier. Übrigens, mit einem feuchten Tuch über den Staub zu wischen stellt sich als keine gute Idee heraus. Stiftung Warentest rät bei der Wahl zwischen Staubwedel, Mikrofasertuch oder Einwegtücher, auf statische Tücher zurückzugreifen, die den Staub geradezu magisch auffressen.

Frühjahrsputz-Mythos 4: Staubsaugerbeutel erst wechseln, wenn er voll ist

Der Staubsaugerbeutel kann durchaus auch schon früher gewechselt werden. Schließlich können schon kleineren Mengen Schmutz die Saugleistung verringern. Aber nicht nur das, es kann auch zu unangenehmen Gerüchen im Staubsauger kommen. Doch keine Sorge immerhin lassen sich schlechte Staubsauger-Gerüche mit Hausmitteln entfernen. Wem die Arbeit mit dem ständigen Staubsaugerbeutel wechseln, aber zu lästig wird, kann auch auf einen Staubsauger ohne Beutel (werblicher Link) zurückgreifen.

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Frühjahrsputz-Mythos 5: Ein freies Wochenende einplanen für den Frühjahrsputz

Wer gründlich sein will, plant für den Frühjahrsputz ein ganzes Wochenende ein – so die Behauptung. Tatsächlich aber lohnt es sich eher, mehr Zeit dafür einzuplanen und sich pro Tag einen Raum vorzunehmen. Nach diesem Prinzip geht auch die FlyLady-Methode vor, die Sie hier nachlesen können. Wenn Sie Raum für Raum gründlich reinigen und putzen, entgeht Ihnen sicher keine staubige Ecke. Damit wäre auch der wöchentliche Haushaltsputz schneller erledigt. (swa)

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Warum sich der Frühjahrsputz lohnt

Jalousien machen leider etwas Arbeit: Hier muss man die Lamellen einzeln und von beiden Seiten mit einem trockenen Tuch abwischen. Foto: Robert Günther
Spezielle lange Bürsten und eine schmale Düse am Staubsauger erleichtern das Reinigen der Heizkörper. Foto: Silvia Marks
Das häufige Anfassen der Fernbedienung hinterlässt seine Spuren - sie sollte man regelmäßig reinigen. Foto: Christin Klose
Carina Frey ist Ratgeberautorin für die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Foto: Jens Schierenbeck
Warum sich der Frühjahrsputz lohnt

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