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Besitzer von Holzöfen sollten jetzt schon mal vorplanen.

Frühzeitig planen

2017 ist Schluss für einige alte Holzöfen

Größere Investitionen sollte man meistens langfristig einplanen: Ofenbesitzer müssen unter Umständen bis Ende 2017 ihr altes Gerät austauschen oder nachrüsten.

Nach und nach werden durch die Bundes-Immissionsschutzverordnung alte Kaminöfen verboten, wenn deren Schadstoffausstoß festgelegte Grenzwerte überschreitet. Die nächste Welle trifft sogenannte Festbrennstoffgeräte, die vor dem Jahr 1985 errichtet wurden. Sie müssen in den nächsten zwei Jahren aufgegeben werden, erklärt der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI). Bei Heizeinsätzen von Kachelöfen, Heizkaminen oder sonstigen ummauerten Feuerstätten kann unter Umständen aber auch ein zugelassener Staubfilter eingesetzt werden.

Schrittweise werden in den kommenden Jahren neue Regelungen für kleine und mittlere Feuerungsanlagen greifen: Anlagen der Baujahre 1985 bis 1994 dürfen Ende 2020 nicht mehr als 0,15 Gramm Staub pro Kubikmeter und 4 Gramm Kohlenmonoxid pro Kubikmeter ausstoßen. 2024 müssen dann Öfen, die im Zeitraum von 1995 bis 31. März 2010 gefertigt wurden und nicht die Grenzwerte einhalten, ausgetauscht oder nachgerüstet werden.

Ausgenommen von der Pflicht sind offene Kamine. Außerdem nicht betroffen sind historische Einzelraumfeuerungsanlagen, die vor dem 1. Januar 1950 hergestellt oder errichtet wurden.

Ofenbesitzer müssen anhand von Messdaten oder einer Bescheinigung des Herstellers nachweisen, dass ein Ofenmodell die Schadstoffgrenzen einhält. Der HKI bietet unter http://cert.hki-online.de eine Datenbank zur Recherche der Werte des jeweiligen Ofens.

dpa/tmn

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