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Frühjahrsputz: Mit diesen 5 Tipps wird’s nicht nur sauber, sondern auch nachhaltig

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Mit diesen fünf Tipps der Nachhaltigkeitsexpertin Nathali Betancourt starten Sie sauber und nachhaltig in den Frühling.

Der Frühling steht vor der Tür – offiziell am 20. März. Die Mehrheit der Deutschen nutzt diese Zeit für einen Frühjahrsputz*, um sich von alten Möbeln, ausgedienter Kleidung oder schlechten Angewohnheiten zu trennen. Nachhaltigkeitsexpertin Nathali Betancourt von dem GreenTech-Unternehmen Enpal hat daher fünf Tipps zusammengetragen, mit denen Sie dieses Jahr nicht nur sauber, sondern vor allem nachhaltig in den Frühling starten.

Tipp 1: Putzschrank entgiften

Wird Ihnen beim Gedanken an den Frühjahrsputz etwas schwindelig? Das kann an der fehlenden Lust zum Putzen liegen – oder an den reizenden Chemikalien vieler Reinigungsmittel. Aggressive Putzmittel sind leider immer noch häufig im Einsatz und belasten Gesundheit und Umwelt gleichermaßen. Gar nicht mehr putzen? Leider auch keine Lösung. Eine gute Alternative sind daher DIY-Putzmittel auf Essigbasis oder Natron und Zitrusölen. Beim Selbermixen werden die vielen Plastikflaschen überflüssig und gleichzeitig die Natur geschont.

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Tipp 2: Raus mit dem Rad

Beim Frühjahrsputz sollten Sie dieses Jahr nicht bei der Garage Halt machen. Denn nun ist der ideale Zeitpunkt, um Ihr Fahrrad auf Vordermann zu bringen. Fahren Sie beispielsweise täglich 5 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit sparen Sie rund 310 Kilogramm CO2 pro Jahr. Für die etwas längeren, bergigen Wege gibt es mit dem E-Bike eine gemütlichere Alternative. Damit Sie dem Auto noch besser widerstehen können, empfiehlt sich auch ein Saisonkennzeichen. So ist das Auto nur für einen gewünschten Zeitraum pro Jahr zugelassen – kostet weniger, schont die Umwelt und stärkt die Beinmuskeln!

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Tipp 3: Solaranlage frühlingsfit machen

Generell sind Solaranlagen langlebig und wartungsarm. Dennoch ist es sinnvoll, im Frühjahr einen allgemeinen Check durchzuführen. Ein kurzer Blick auf den Stromzähler reicht, um zu wissen, wie viel Strom die Solaranlage erzeugt. So lässt sich überprüfen, ob sich der Ertrag der Anlage reduziert hat oder vielleicht ein Defekt vorliegt. In der Regel säubert ein kurzer Regenschauer die Module von selbst. Bei klebenden Blättern, Zweigen oder auch Vogelkot kann eine Reinigung durch Fachleute sinnvoll sein. Sie haben noch keine Solaranlage? Dann sollten Sie auch bei Ihrem Stromvertrag ausmisten und auf Energie aus Sonnenkraft umsteigen oder vielleicht über die Anschaffung einer eigenen Solaranlage nachdenken, zum Beispiel als Miete im Abo-Modell. Damit sparen Sie nicht nur Ressourcen, sondern auch bares Geld. Denn selbst erzeugter Solarstrom ist günstiger als Strom vom Energieerzeuger.

Tipp 4: Upcycling statt wegschmeißen

Beim Frühjahrsputz wird viel entrümpelt und häufig fällt eine Menge Müll an. Eine Wegwerfmentalität ist jedoch nicht nachhaltig. Daher können Sie viele Dinge upcyceln, die Sie im Haus vielleicht nicht mehr brauchen. So werden alte Töpfe schnell zu ungewöhnlichen Pflanzgefäßen oder aus einem alten Schlitten lässt sich mit etwas Geschick eine Garderobe für den Flur zaubern.

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Tipp 5: Grüne Oasen schaffen

Verwandeln Sie Ihr Zuhause in eine pflanzenreiche Oase. Dabei können Sie nicht nur Ihren Garten oder den Balkon bepflanzen, sondern auch Dach- und Fassadenflächen. Wussten Sie, dass eine Dachbegrünung bis zu 90 Prozent des Regenwassers speichern kann? Auch begrünte Fassaden haben viele Vorteile, zum Beispiel wirken sie im Sommer wie eine Klimaanlage und bieten idealen Wärmeschutz. Für die balkonlosen Mieter und Mieterinnen unter Ihnen: Auch Zimmerpflanzen sorgen für saubere Luft. Denn sie binden nicht nur Staub, sondern filtern auch Schadstoffe aus der Raumluft und verwandeln unter anderem Kohlendioxid in Sauerstoff um. Auch die höhere Luftfeuchtigkeit verbessert das Raumklima. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Quelle: Enpal/Get Press

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