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Wer den Gartenboden optimal düngen möchte, lässt am besten zunächst eine Bodenprobe im Labor untersuchen, um den Dünger optimal abstimmen zu können. Foto: Patrick Pleul

Für Bodenuntersuchung Probe auf 25 Zentimeter Tiefe nehmen

Gartenfreunde freuen sich jetzt schon auf die neue Nachwintersaison. Wer jetzt schon wissen will, wie er seinen Boden perfekt düngt, kann vor der Frostzeit eine entnommene Probe im Labor untersuchen lassen.

Oldenburg (dpa/tmn) - Wer die Zusammensetzung seines Gartenbodens kennt, kann diesen besser düngen. Für eine Untersuchung im Labor werden mit einem Bohrstock oder Spaten am besten 15 bis 20 Proben entnommen, erklärt die Niedersächsische Gartenakademie.

Der Spaten sollte rund 25 Zentimeter tief in den Boden stoßen und diesen Aushub hochheben. Dann mit einem Löffel entlang der ganzen Länge von unten nach oben zwei bis drei Portionen Erde abkratzen. Diese in einen sauberen Eimer geben und mit den weiteren 15 bis 20 Proben vermischen. Dann wiederum davon zwei Hände voll in einen sauberen Plastikbeutel geben, diesen verschließen, beschriften und verpackt zu einem Untersuchungsamt oder privaten Labor schicken.

Dazu wird eine Liste geschickt, in der der Hobbygärtner einträgt, welche Kulturen im Garten wachsen, etwa Gemüse, Beerenobst, Stauden, Rhododendron und Rasen. Außerdem müssen die Experten wissen, welche Folgekulturen es gibt, falls diese sich von den Vorkulturen unterscheiden.

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