Steffen Henssler hat genug - und schmeißt bei „Schlag den Henssler“ hin

Steffen Henssler hat genug - und schmeißt bei „Schlag den Henssler“ hin
+
Einen Sandkasten zu bauen ist gar nicht so schwer. Das geht auch im eigenen Garten. Foto: Arno Burgi

Für Kinder: Sandkasten selbst bauen

Die lieben Kleinen verbringen gerne Stunden im Sandkasten und bauen die wildesten Konstruktionen aus Sand. Doch dafür muss nicht immer der Buddelkasten auf dem Spielplatz her - kinderleicht lässt sich auch ein eigener Sandkasten für den Garten bauen.

Köln (dpa) - In dieser Kiste werden Träume gebaut: Kinder schichten im Sandkasten mächtige Burgen auf, backen die schönsten Sandkuchen und stürzen auch mal ein Kunstwerk aus den Förmchen. Den Heimwerkern, Bäckern und Künstlern von morgen reichen schon wenige Quadratmeter zum Spielen. Kreative Eltern können die Sandkiste mit wenig Aufwand selbst bauen:

Material: Ein Sandkasten mit Sitzflächen setzt sich zum Beispiel aus einfachen Holzbrettern zusammen, die von Vierkantverbindern gehalten werden. Die Heimwerkerschule DIY Academy in Köln rät zum Beispiel zu Fichten-Leimholzplatten mit einer Stärke von 27 Millimeter. Witterungsbeständiger ist Teak- oder Robinienholz.

Vorbereitung: Die Kanten der gekauften Bretter sollten Eltern zunächst mit 120er- oder 180er-Schleifpapier in einem Winkel von 45 Grad abschleifen. Die größeren Oberflächen sollten sie ebenfalls erst mit 120er- und 180er-Schleifpapier sowie dann noch mit feinerem Papier der Körnung 240 bearbeiten - und zwar in Richtung der Holzmaserung. Dann das Holz mit einem feuchten Schwamm abreiben und das Brett beobachten: Stellen sich beim Trocknen lose Holzfasern auf, sollten Heimwerker diese mit einem 180er-Schleifpapier entfernen. Nun können Eltern die Bretter lackieren, lasieren oder ölen.

Aufbau: Vier Bretter zu einem rechteckigen Rahmen in der gewünschten Größe legen. Die Experten raten, die kurze Rahmenseiten zwischen die langen Bretter zu legen. Jedes Rahmenbrett bekommt oben eine waagrechte Schraubenleiste. Am besten alle bereitgelegten Teile so markieren, dass man während des Arbeitens immer weiß, wohin sie später gehören sollen. Nun alles mit Schrauben der Größe 4 mal 60 Millimeter und einem Akkuschrauber zusammensetzen.

Der Rahmen kommt nun auf einen Arbeitsblock. So lassen sich am besten die Sitzflächen an den Schraubleisten befestigen. Dafür sollte man 5 Millimeter starke Löcher vorbohren und ebenfalls Schrauben der Größe 4 mal 60 Millimeter verwenden. Die Sitzbretter muss man untereinander mit Verbindungslaschen befestigen. Diese am besten auch vorbohren und mit Schrauben der Größe 4 mal 45 Millimeter montieren.

Da der Sandkasten unten offen ist, können Pflanzen sich hier ausbreiten. Ein Wurzel-Schutzvlies oder eine einfache feste Plastikfolie unter dem Sand beugt dem vor. Am besten befestigt man es mit Schrauben am Rahmen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Aufgepasst: Wer seinen Trockner nicht richtig reinigt, muss mit Folgen rechnen
Der Trockner ist aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken - damit das Gerät noch lange für trockene Kleidung sorgt, muss es regelmäßig gereinigt werden.
Aufgepasst: Wer seinen Trockner nicht richtig reinigt, muss mit Folgen rechnen
Hausbewohner reißt Tapete ab - und findet dahinter eine 20 Jahre alte Botschaft
Wer ein neues Heim bezieht, ist oft überrascht, was von den vorherigen Bewohnern noch so zu finden ist. In einem Fall in London war es eine Nachricht von 1997.
Hausbewohner reißt Tapete ab - und findet dahinter eine 20 Jahre alte Botschaft
Rostmilben an Tomaten können im Gewächshaus überwintern
Hobbygärtner sollten jetzt an ihren Tomatenpflanzen nach Rostmilben Ausschau halten. Denn der Schädling kann im Gewächshaus überwintern und im Frühjahr neue Pflanzen …
Rostmilben an Tomaten können im Gewächshaus überwintern
Fake-Pakete: So kommt Amazon diebischen Paketboten auf die Spur
Paketboten, die von Amazon klauen wollen, kommen nicht weit: Denn wie sich herausstellt hat das Unternehmen ein ausgeklügeltes System entwickelt, um Langfinger zu …
Fake-Pakete: So kommt Amazon diebischen Paketboten auf die Spur

Kommentare