Anlegen eines Gartenweges.
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Ein starkes Fundament ist essenziell für einen Gartenweg – hier erfahren Sie, aus welchen Schichten es bestehen sollte. (Symbolbild)

Verschönerungen im Garten

Gepflasterten Gartenweg anlegen: Aus diesen Schichten besteht das Fundament

  • Sophie Waldner
    vonSophie Waldner
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Ein beständiges Fundament für den gepflasterten Gartenweg ist das A und O, um lange Freude daran zu haben. Daher sollte es aus mehreren Schichten bestehen.

Im Frühjahr steht viel an für Hobbygärtner. Der Garten wird auf die neue Saison vorbereitet*, Beete werden angelegt und auch der Obst- und Gemüsegarten wird fit gemacht. Zudem können Sie einen Gartenweg anlegen, der auch an den Frühlingsblumen vorbeiführt. Wichtig zu beachten ist dabei, dass das Fundament stabil ist. Welche Schichten Sie nicht außer Acht lassen sollten, erfahren Sie hier.

Fundament eins für den Gartenweg: Abstecken des Weges

Um sich vorab ein Bild zu machen, wo der Weg entstehen soll und um nicht blind drauflos zu werkeln, sollte der Weg im Vorfeld abgesteckt werden. Nutzen Sie dafür am besten eine Schnur und Stäbe. Diese können Sie auf beiden Seiten abstecken.

Fundament zwei für den Gartenweg: Ausheben der Erde

Wie myHomebook rät, sollten nicht mehr als 40 Zentimeter Erde abgetragen werden. Achten Sie auch auf Gleichmäßigkeit beim Ausheben der Erde. Der Weg soll schließlich nicht uneben verlaufen. Der Graben sollten zudem saubere Kanten haben. Nach dem Ausheben kann der Grund festgeklopft oder planiert werden.

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Fundament drei für den Gartenweg: Randeinfassung

Dieser Schritt ist dafür gedacht, ein rundes Gesamtbild zu erzeugen. Für diesen Schritt eignen sich sowohl Rasenkantensteine, als auch Rasenkantenbleche. Wichtig ist hier, dass sie gerade ausgerichtet sind und in Zementmörtel gesichert. Laut myHomebook eignen sich Holzpalisaden nicht unbedingt als Randeinfassung, da sie schnell verrotten können. 

Fundament vier für den Gartenweg: Einfüllen von Schotter oder Kies

Nun geht es an die unterste Schicht, welche aus grobem Gestein bestehen und etwa 20 Zentimeter tief sein sollte. Wählen Sie hierfür am besten zwischen Kies und Schotter. Bedenken Sie auch, dass das Schüttgut im Anschluss verdichtet werden muss. Sobald der Zementmörtel der Randeinfassung abgebunden hat, können Sie mit dem Einfüllen beginnen. 

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Fundament fünf für den Gartenweg: Einfüllen von grobem Sand oder Split

Über die Schicht mit grobem Gestein kommt nun eine weitere. Allerdings nun mit feinerem Gestein, wie gröberem Sand oder auch Split. Die feine Schicht sollte dünner und akkurat geebnet werden. Hobbygärtner können sich dafür auch ein Brett zu Hilfe nehmen. Wichtig ist in diesem Schritt auch, die Oberkante im Blick zu behalten. Denn wie myHomebook weiß, wird der Weg später verdichtet und gerüttelt, deshalb „sollte diese Schicht rund einen Zentimeter höher sein, damit die Steine vor dem Verdichten etwas herausragen.“

Fundament sechs für den Gartenweg: Pflastern

In diesem Schritt werden die Pflastersteine verlegt. Sollten Sie sich hier für Betonsteine entscheiden, ist es ratsam, ein wenig Abstand für die Fugen zu lassen. Da die Pflastersteine noch nicht festgeklopft werden, sondern eher eingesteckt, sollten Sie nicht auf das Fundament treten.  

Fundament sieben für den Gartenweg: Verfugen

Auch hier kommt es wieder darauf an, welches Material Sie gewählt haben. Handelt es sich zum Beispiel um eng aneinander liegende Steine, dann können Sie die Fugen einfach mit Sand befüllen. Anschließend kann der Sand mit einem Besen eingekehrt werden.

Fundament acht für den Gartenweg: Verdichten

Für kleine Gartenwege reicht es oftmals, die Steine mit einem Gummihammer festzuklopfen. Bei größeren Wegen lohnt sich möglicherweise der Einsatz einer Rüttelmaschine. Nachdem die Steine verdichtet wurden, ist der Gartenweg begehbar. (swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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