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Gartenpflege während der Sommerhitze: Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten

  • Sophia Adams
    VonSophia Adams
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Bäume, Blumen und Rasen brauchen im Sommer besonders viel Aufmerksamkeit. Wir verraten, worauf Sie achten sollten.

Die Sonne strahlt und die Temperaturen klettern nach oben: Der Sommer ist die perfekte Zeit, um im Garten zu entspannen. Wer sich nach längerer Zeit wieder nach draußen begibt, könnte aber in Schockstarre verfallen. Viele Hobby-Gärtner finden einen verfärbten Rasen, vertrocknete Blumen und von Insekten zerfressene Pflanzen vor. Um diese Probleme zu vermeiden, müssen Vorbereitungen getroffen werden. Gleichzeitig gilt es, klassische Garten-Fehler zu vermeiden. Welche das sind, erklären wir im Folgenden.

Rasen verbrannt: So beugen Sie vor

Wenn wir in den Garten gehen, erwarten wir ein grünes Paradies. Im Sommer entdecken wir aber auch gelegentlich eine braune Steppe. Der Rasen verbrennt bei großer, trockener Hitze. Dieser Zustand ist aber keinesfalls unvermeidbar. Tatsächlich kann es bereits einen Unterschied machen, wie wir unsere Wiesen mähen. Im Sommer empfiehlt es sich nämlich, die Grashalme nicht zu kurz zu schneiden. Stellen Sie den Rasenmäher auf sechs bis sieben Centimeter ein. Dadurch sind die Halme in der Regel lang genug, um den Boden zu beschatten. Wasser vom Regen oder Gartenschlauch verdunstet dadurch nicht so schnell.

Apropos verdunsten: Wussten Sie, dass die Tageszeit, zu der Sie Ihre Pflanzen gießen, im Sommer eine große Rolle spielen kann? So sollten Sie tagsüber, wenn die Sonne hoch steht, Ihre Gewächse eher nicht bewässern. Ratsamer wäre es am späten Abend oder am frühen Morgen, wenn es etwas kühler ist. Dadurch verdunstet das Wasser aufgrund der Wärme nicht so schnell.

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Pflanzen vertrocknen ständig: Daran kann es liegen

Sie gießen wie ein Weltmeister und trotzdem vertrocknen Ihre Pflanzen? Vielleicht trifft folgende Erklärung für dieses Phänomen zu: Sie haben den falschen Standort für Ihre Blumen ausgewählt. Nicht jede Pflanze kommt mit sonnigen Südseiten klar. Manche bevorzugen es eher schattig. Wenn Sie gerade nach neuen Gewächsen für Ihre Beete und Töpfe suchen, sollten Sie sich genau erkundigen, wie viel Sonne und Schatten Ihre Wunschexemplare vertragen. An Stellen mit großer Lichteinstrahlung lohnen sich Gewächse, die nicht so viel Wasser benötigen.

Pflanzen vor Tieren schützen: Treffen Sie rechtzeitig Vorbereitungen

Im Sommer freuen wir uns über allerlei Blumen sowie Früchte und Gemüse aus dem eigenen Garten. Diese Freude teilen wir uns aber leider mit Insekten und Nagern. Wer nicht aufpasst, verliert seine Gewächse an gefräßige Tiere. Treffen Sie also rechtzeitig die nötigen Vorbereitungen, um Schnecken, Wespen, räuberische Vögel und Mäuse von Ihren Pflanzen fernzuhalten. (soa)

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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Rubriklistenbild: © Gina Sanders/imago-images

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