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Gartenarbeit im Mai: Diese Arbeiten stehen vor und nach den Eisheiligen an

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Von: Andrea Stettner

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Im Mai wächst und sprießt es im Garten. Welche Blumen- und Gemüsesorten jetzt gepflanzt werden und welche sonstigen Arbeiten in diesem Monat anstehen, erfahren Sie hier.

Im Mai werden die Tage immer wärmer. Doch das teils sommerliche Wetter sollte Sie nicht täuschen: Nachts ist jetzt immer noch Frost möglich, was gerade bei den wärmeliebenden, frostempfindlichen Pflanzen großen Schaden verursachen kann. Erfahrene Gärtner warten mit dem Säen und Auspflanzen deshalb erst die Eisheiligen ab, die etwa Mitte Mai die letzten frostigen Temperaturen des Frühjahrs bringen sollen. Nach der letzten Eisheiligen, der „Kalten Sophie“ am 15. Mai, können Sie im Garten dann fast alles anbauen, was Ihr Herz begehrt.

Gartenarbeit im Mai: Eine Frau pflanzt und sät Gemüse im Garten an.
Im Mai geht es rein ins Beet: Salat, Radieschen und Karotten werden jetzt im Garten eingepflanzt oder angesät. © Uwe Umstätter via www.imago-images.de

Gartenarbeit im Mai: Welches Gemüse ansäen und einpflanzen?

Auf der Fensterbank lassen sich jetzt beliebte Gemüsesorten wie der Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Rosenkohl oder Weißkohl vorziehen. Frostempfindliche Pflanzen wie Salat, Tomaten, Zucchini oder Paprika sollten erst nach den Eisheiligen ins Freie. Weniger empfindliche Sorten können Sie schon jetzt ins Beet oder Hochbeet einpflanzen oder ansäen:

Obst-Sträucher im Mai düngen und abbinden

Himbeeren, Brombeeren und Jostabeeren werden im Mai idealerweise mit Kompost versorgt und gemulcht. Auch ein Zuschnitt tut den Gehölzen gut: schwache Jungruten werden bodennah entfernt, vorjährige Ruten eingekürzt. Bei jungen Obstbäumen sollten Sie die Seitentriebe herunterbinden.

Welche Gartenarbeiten stehen im Ziergarten an?

Rasenpflege im Mai: So wird der Rasen grün und kräftig

Dank steigender Temperaturen und ausreichend Regen wächst der Rasen im Mai besonders kräftig. Jetzt ist es wichtig, den Rasen regelmäßig zu mähen. Beachten Sie dabei jedoch das richtige Zeitfenster – ansonsten können beim Rasen mähen saftige Bußgelder winken. Als Faustregel gilt: die Halme nie mehr als um ein Drittel einkürzen. Wie oft der Rasen gemäht werden sollte, hängt vom Rasentyp ab, meist genügt ein Schnitt ein bis zweimal die Woche. Ausgedünnte Stellen im Rasen können Sie durch Nachsäen außerdem schnell wieder schließen.

Anfang Mai ist auch der letzte Termin, um den Rasen zu vertikutieren. Danach wird es zu warm und zu trocken. Beim Vertikutieren wird Rasenfilz und Moos entfernt. Außerdem soll der Rasen so dichter wachsen. Eventuell lohnt es sich danach noch den Rasen zu sanden – ein echter Geheimtipp bei lehmigen Böden, um das Graswachstum zu fördern. (as)

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