Ein eingeschneites Gewächshaus um Winter.
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Auch im Winter sollte man die Gartenarbeit nicht vernachlässigen. Dazu zählt auch, dass Gartenhaus gut zu pflegen, um es im Frühjahr wieder reibungslos nutzen zu können.

Übersicht

Diese Gartenarbeiten stehen im Januar für Sie an

  • Sophie Waldner
    VonSophie Waldner
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Während der Garten im Januar ruht, kann die Zeit für Vorbereitungen genutzt werden. Wie Sie dem Garten einen reibungslosen Start in die Saison ermöglichen, lesen Sie hier.

  • Der Januar kann genutzt werden, um die Beetaufteilung für die kommende Saison zu planen.
  • Wintergemüse kann geerntet werden und das erste Gemüse wird bereits vorgezogen.
  • Der Wintermonat ist auch ideal, um Bäume und Sträucher zu pflegen.

In der kalten Jahreszeit herrscht für gewöhnlich Ruhe im Garten*, dennoch gibt es einiges im Nutz- und Ziergarten vorzubereiten. Gemüsesorten wie Paprika können jetzt gesät werden. Oder Sie widmen sich den Erdbeerpflanzen, die im Spätsommer gepflanzt wurden. Auch müssen die Bäume und Sträucher im Garten gepflegt werden, sodass sie im Frühjahr blühen können. Diese Zeit bietet sich auch an, um Hochbeete und Frühbeetkästen fertigzustellen.

Gartenarbeit im Winter: Im Januar den Nutzgarten vorbereiten

Die Paprika ist eine Gemüsesorte, die sich nur langsam entwickelt. Daher lohnt es sich, sie bereits im Januar für das Gemüsebeet vorzuziehen. Es gibt eine große Auswahl an Paprika-Samen, aus denen Sie sich Ihre Favoriten heraussuchen können. Im weiteren Verlauf gehen Sie wie folgt vor:

  • Die Samen am besten direkt in kleinere Kästen oder Töpfe einpflanzen.
  • Dazu idealerweise Kräutererde oder spezielle Anzuchterde verwenden.
  • Bei Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius an einem hellen Ort, ohne direkte Sonneneinstrahlung lagern.
  • Sobald sich die ersten Blätter entwickeln, die Pflanzen einzeln umtopfen.
  • Wichtig ist auch, die Erde feucht zu halten, aber nicht nass.

Lesen Sie auch: Richtig Schneeschippen: Mit diesen Tipps schaufelt sich der Schnee (fast) wie von selbst.

Winterzeit: Den Erdbeerpflanzen die nötige Pflege bieten

Anfang des Jahres lohnt es sich, einen Blick auf die Erdbeerpflanzen zu werfen. Diese wurden bereits im Spätsommer gepflanzt und brauchen nun Ihre Aufmerksamkeit, um sich im Sommer voll entfalten zu können. Sollten Sie die Pflanzen aber im Sommer vergessen haben, ist es noch nicht zu spät. Dazu einfach im Februar noch ein paar Erdbeerpflanzen im Topf pflanzen. Entfernen Sie abgestorbene Blätter und drücken Sie die herausgewachsenen Wurzeln wieder vorsichtig in die Erde. Um das Beet für die Erdbeeren vorzubereiten, können Sie im Januar damit beginnen, die Erde zu lockern. Fügen Sie Reifkompost hinzu und geben Sie dem Boden die Chance, sich abzusetzen.

Mit der Planung der Gartenarbeit im Januar beginnen

Um nicht in Zeitnot zu geraden, ist es ratsam, bereits im Winter mit der Gartenplanung zu starten. So wissen Sie bereits vorher, wann Sie welche Samen setzen müssen. Dabei helfen Anbaupläne, um den Überblick zu behalten und nichts zu vergessen. Neben dem Anbauplan ist es auch wichtig, sich bereits Gedanken über ein Hochbeet sowie Frühbeetkästen zu machen. Diese sollten auch im Januar schon geplant und gebaut werden. Dadurch ist es Ihnen möglich, einige Gemüsesorten schon auszusäen. Auch mit der Planung eines gemütlichen Rückzugsorts im eigenen Garten sollten Hobbygärtner im Januar loslegen*, berichtet 24garten.de*.

Weiterlesen: Phänologischer Kalender: So hilft er uns bei der Gartenarbeit.

Obstbäume und Sträucher im Januar schneiden

Sollte der Januar mild verlaufen und das Wetter es anbieten, so kann bereits mit dem Schnitt von Obstbäumen begonnen werden. Zu den Obstsorten, die nun behandelt werden sollten, gehören neben Äpfeln auch Quitten und Birnen. Um eventuelle Schnittwunden zu versorgen, werden die Ränder mit einem scharfen Messer glatt abgeschnitten und mit einem Handtuch trocken gewischt. Anschließend wird ein Wundschutzmittel mit einem Pinsel aufgetragen. Bei Flechtenbefall sollte überprüft werden, ob es sich um einen Nährstoffmangel handelt oder um Bodenverdichtungen. In jedem Fall hilft es aber, mit einem speziellen Düngemittel zu arbeiten.

Gartenarbeit im Januar: Das Gewächshaus richtig pflegen

Auch im Winter sollten Sie ein Auge auf das Gewächshaus werfen. Ist dieses zum Beispiel sehr eingeschneit, kann es die Dachstruktur belasten und es beschädigen. Um dem vorzubeugen lohnt es sich, im Vorfeld ein Gewächshaus zu kaufen, welches ein steileres Dach hat. Dadurch kann der Schnee schneller abrutschen und das Dach bleibt unbeschadet. Auch lohnt es sich oft, das Gewächshaus mit einem Elektro-Frostwächter* (werblicher Link) zu beheizen. Sollten Sie nicht die Möglichkeiten haben, sich ein großes Gewächshaus in den Garten zu stellen, gibt es hier eine einfache Lösung: Ein Gewächshaus-Zelt* (werblicher Link). Damit können Sie sich auch im Winter jederzeit Pflanzen, Blumen oder Obst und Gemüse züchten. (swa) *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: So werden Sie mit Grauschimmel auf den Pflanzen fertig.

Quelle: Mein schöner Garten

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