Besucher des Botanischen Gartens in Düsseldorf betrachten Kürbisse und Zucchini, die auf einem Gemüsebeet wachsen.
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Im November ist noch längst nicht alle Gartenarbeit erledigt. (Symbolbild)

Gartenarbeit im November

Hätten Sie‘s gedacht? Dieses Gemüse können Sie jetzt noch anpflanzen

  • Franziska Kaindl
    vonFranziska Kaindl
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Im November können Sie noch einen letzten Feinschliff in Ihrem Garten anlegen, bevor der Wintereinbruch kommt. Was jetzt im Nutz- und Ziergarten zu tun ist.

Wer glaubt, im November müsste die meiste Gartenarbeit schon erledigt sein, wird schnell eines Besseren belehrt. Kurz vor Wintereinbruch sollten Sie noch einige Pflegemaßnahmen vornehmen – es ist aber auch der perfekte Zeitpunkt, um Gemüse, Sträucher oder Blumen fürs nächste Jahr zu pflanzen. Hier finden Sie eine Übersicht über die Gartenarbeiten im November.

Nutzgarten im November: Dieses Gemüse können Sie noch anpflanzen und säen

Viele Hobbygärtner nutzen das Frühjahr, um den Nutzgarten mit neuem Gemüse anzureichen – dabei können Sie oftmals schon im Herbst des Vorjahres damit beginnen. Zum Beispiel lassen sich Knoblauchzehen* – insbesondere ertragreiche Wintersorten – Anfang November problemlos in die Erde setzen.

Zudem können Sie Winterportulak ins Beet aussäen und bis in den April hinein ernten. Die Samen von frühen Karotten, Wurzelpetersilie, Kerbelrüben oder Pastinaken werden jetzt in die Erde gesetzt, damit sie im nächsten Jahr den Speiseteller zieren. Feldsalat oder Gartenkresse säen Sie geschützt im Gewächshaus aus, da es ihnen im Freiland zu frisch ist.

Für dieses Gemüse ist im November Erntezeit

Auch im November gibt es noch zahlreiche Gemüsesorten, die Sie ernten können – ganz ohne frische Lebensmittel müssen Sie also noch nicht auskommen. Dazu zählen:

Ziergarten im November: Diese Sträucher, Stauden und Blumen können Sie noch pflanzen und säen

Den November können Sie nutzen, um Sträuchern, Stauden und Blumen ein neues Zuhause in Ihrem Garten zu geben. Vor allem Hainbuchen oder Rotbuchen eignen sich perfekt für einen Pflanzzeitpunkt im November und werden mit wurzelnacktem Ballen in die Erde gebracht. Auch für winterharte Ziersträucher wie die Forsythie gibt es jetzt noch Gelegenheit zum Pflanzen. Nicht zu vergessen sind wurzelnackte Rosen: Es gibt sie jetzt direkt vom Feld, sodass Sie frisch – und ohne lange Lagerung auf dem Buckel – ins Beet gesetzt werden können.

Stauden aus dem Gartencenter sollten Sie jetzt im November lieber nicht anpflanzen – sie sind nicht für den Winter abgehärtet. Besorgen Sie sich hier lieber eine abgehärtete Staude aus der Staudengärtnerei. Abgesehen davon können Sie heimische, winterharte Stauden wie Eisenhut oder Schlüsselblume jetzt im Haus bei 18 bis 22 Grad aussäen und nach rund vier Wochen bei Außentemperaturen von minus 5 bis 0 Grad ins Freie setzen.

Und zu guter Letzt haben Sie vor den ersten frostigen Nächten noch eine Chance Blumenzwiebeln fürs nächste Frühjahr zu pflanzen: Narzissen, Hyazinthen, Lilien, Krokusse und Tulpen sorgen dann für eine wunderbare Blütenpracht.

Auch interessant: Das sollten Sie beim Überwintern von Fuchsien beachten.

Staudenstängel und Samenstände stehen lassen

Auch wenn Ihnen die vertrockneten Staudenstängel oder verblühten Samenstände optisch nicht so gefallen, sollten Sie beides über den Winter stehen lassen. Die vertrockneten Stängel und Blätter geben bieten den frischen Triebknospen, die sich für das kommende Jahr bilden, einen Schutz und stellen eine Nahrungsquelle für Tiere dar. Besonders Vögel ernähren sich gerne von den Samen.

Gartenarbeit im November: Obstbäume mit Leimringen schützen

Im November können Sie Leimringe anwenden, um Obstbäume vor einem Befall von Frostpanner-Weibchen zu schützen. Die klebrigen Folien werden um den Baumstamm gelegt, damit sich die flügellosen Weibchen darin verfangen und keine Eier mehr ablegen können. Hier ist es sogar empfehlenswert, nicht vor dem November die Leimringe anzubringen: Dann ist nämlich die Vogelbrut- und Fledermaussaison beendet, sodass sich keine anderen Tiere verfangen können. Im April sollten die Leimringe dann wieder von den Obstbäumen entfernt werden.

Rasenpflege im November: Was jetzt zu tun ist

Während eine Düngung des Rasens im November nicht mehr sinnvoll ist, sollten Sie jetzt regelmäßig Laub von Ihrem Gras entfernen. So vermeiden Sie, dass sich unter den Laubschichten Pilzkrankheiten bilden und sorgen dafür, dass Ihre Halme genug Licht bekommen. Mitte November dürfen Sie den Rasen zudem ein letztes Mal mähen: Zierrasen auf drei Zentimeter, während von einem Gebrauchsrasen etwa sechs bis zehn Zentimeter stehen bleiben dürfen. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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