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Diese Gartenpflanzen haben im heimischen Garten nichts zu suchen – es drohen Geldstrafen

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Von: Franziska Irrgeher

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Manche Gartenpflanzen sehen rein optisch harmlos aus, haben es aber faustdick hinter den Ohren. Beim Anbau drohen teilweise satte Strafen.

Ein Garten ist ein Ort der freien Entfaltung und spiegelt gewissermaßen auch den Charakter derer wider, die ihn bepflanzen und umsorgen. Doch auch im eigenen Garten hat man nicht komplett freie Wahl, denn es gibt einige Pflanzen, die im Garten verboten sind und nicht angebaut werden dürfen. Ansonsten kann es teuer werden.

Verbotene Gartenpflanzen: Diese Exemplare dürfen Sie keinesfalls anbauen

Gartenpflanzen dienen natürlich vor allem der schönen Optik oder haben einen bestimmten Nutzen für die Natur, Tiere oder den Menschen. Neben Obst und Gemüse wird der Garten daher oft mit bunt blühenden Zierpflanzen gestaltet, Büsche und Hecken dienen als Abgrenzung, Bäume spenden Schatten. Kritisch wird es dann, wenn Gartenfans zudem Pflanzen anbauen wollen, die entweder aus dem Ausland stammen und privat eingeführt werden, die invasiv sind oder die schlichtweg unter Betäubungsmittelgesetze fallen. Bei einigen dieser „illegalen“ Pflanzen können beim Anbau sogar recht hohe Geldstrafen drohen.

Folgende Pflanzen dürfen im Garten nicht angebaut werden:

Nahaufnahme eines Schlafmohns.
Schlafmohn darf nicht ohne Genehmigung im eigenen Garten angebaut werden. © Manfred Ruckszio/Imago

Unter Anbau versteht man konkret das Aussäen dieser Pflanzen, deren Pflege, Kreuzung und Aufzucht. Im Grunde also alles.

Weiterhin fallen unter das Betäubungsmittelgesetz mittelbar auch Khatstrauch, Mutterkornpilz, mescalinhaltige Kakteen, psilocybinhaltige Pilze und DTM-haltige Pflanzen. Einige dieser Pflanzen können zu reinen Zierzwecken aber erlaubt sein. Informieren Sie sich besser vorab.

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Verbotene Gartenpflanzen: Neophyten als ungebetene Gäste

Nicht direkt verboten, aber in vielen Teilen Deutschlands inzwischen nicht gern gesehen sind außerdem sogenannte Neophyten, also eingeschleppte Pflanzen, die unsere heimischen verdrängen können. Allen voran das Drüsige Springkraut, das meist nicht in der Natur freigesetzt werden darf. So schön die Pflanze auch duftet: Lassen Sie sie lieber stehen und nehmen Sie sie keinesfalls mit in den eigenen Garten, man wird sie nur schwer wieder los. Zudem wird derzeit auch das Verbot von diversen Trendpflanzen wie Bambus oder Kirschlorbeer diskutiert. Beide erfreuen sich aber größter Beliebtheit, sodass sich ein Verbot kaum deutschlandweit durchsetzen dürfte.

Setzen Sie daher lieber auf legale, heimische Pflanzen. Bis auf Futterhanf ist es zudem so gut wie unmöglich, eine der verbotenen Pflanzen „versehentlich“ anzubauen. Neben Geldstrafen können beim Anbau illegaler Pflanzen übrigens auch ein paar Jahre Haft drohen. Weichen Sie daher lieber auf andere hübsche Pflanzen wie den Mohn „Amazing Grey“ oder blauen Mohn aus. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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