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Ist der Ahorn von Mehltaupilzen befallen, sollten die kranken Teile entfernt werden.

Gartentipp

Erste Hilfe bei Echtem Mehltau

Der Sommer ist heiß und trocken. Viele Probleme im Garten kommen daher kaum vor, etwa Pilzkrankheiten. Denn die Erreger stehen in der Regel auf Feuchtigkeit. Aber nicht der Echte Mehltau, er wächst auch bei trockener Witterung gut.

Für viele Pilzkrankheiten ist es ein schlechter Sommer. Denn es regnet wenig. Der Echte Mehltau kommt aber gut mit den trockenen Bedingungen klar.

Für den Echten Mehltau reicht es schon, wenn er morgens Tau auf den Pflanzen vorfindet, erklärt die Bayerische Gartenakademie. Tau bildet sich auch bei schönem Wetter. Nötig ist nur ein Temperaturunterschied von 10 bis 25 Grad von Nacht zu Tag. Ist dies für etwa über eine Woche jede Nacht der Fall, kann der Pilz die Pflanzen befallen und einen weißen Belag darauf bilden. Dazu mögen die Sporen zum Keimen noch grundsätzliche Höchsttemperaturen von optimalerweise 20, wenn nicht gar 30 Grad.

Der weiße Belag entzieht der Pflanze Nährstoffe. Bei starkem Befall verkrüppelt diese und ihr Wachstum stockt. Aber der Pilz tötet die Pflanze damit nicht direkt ab, er kann nur auf lebenden Pflanzenteilen existieren. Anfällig sind unter den Gemüsepflanzen etwa Zucchini, Gurke, Feldsalat und Spinat, beim Obst Stachelbeere, Apfel und der Weinstock. Auch Rose, Phlox, Sonnenblume, Rittersporn und unter anderem Ahorn sind gefährdet. Oft sind es verschiedene Mehltauarten, die sich auf den einzelnen Arten bilden.

Was kann der Hobbygärtner dagegen tun? Kranke Teile der Pflanze entfernen, um so die Gefahr von weiteren Ansteckungen zu verringern, erklärt die Gartenakademie. Die Ausbreitung kann auch mit Pflanzenschutzmitteln verhindert werden.

Am wichtigsten ist aber vor allem, Pflanzen vor dem Pilz vorbeugend zu schützen. Der Hobbygärtner sollte auf widerstandsfähige Sorten setzen, das ist etwa auf vielen Samentütchen vermerkt. Gut ist ein trockener Standort, der schnell abtrocknet. Die Pflanzen sollten auch optimal mit Nährstoffen versorgt sein, da sie dann grundsätzlich weniger anfällig für Krankheiten sind.

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