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Die Gaspreise ziehen 2019 weiter an - doch wie können Verbraucher trotzdem noch Geld sparen?

Gaspreisvergleich

Wie entwickeln sich die Gaspreise 2019?

Die Gas- und Strompreise ziehen 2019 deutlich an – doch was können Verbraucher hier tun und wie lässt sich Geld sparen?

Kaum hat das neue Jahr begonnen, gibt es für Verbraucher bereits erste Hiobsbotschaften – in Form prognostizierter Preisanstiege für Energie. Besonders bitter: Meteorologen sagen bis in den Februar hinein Minusgrade voraus. Am Heizen kommt also kaum ein Haushalt vorbei. Angesichts der steigenden Gaspreise, die 2019 von vielen Versorgern angekündigt sind, eine doppelt bittere Pille. So berichtet aktuell die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, dass von dieser Entwicklung in NRW mehrere zehntausend Verbraucher betroffen sind.

Diese Entwicklung wird sich aber nicht nur beim Gas bemerkbar machen. Auch beim Strom dürfte 2019 wieder an der Preisschraube gedreht werden. Hier waren es zuletzt Netzgebühren, welche die Preissenkungen bei den Umlagen für die erneuerbaren Energien aufgefressen haben. Wie stark könnten die Preise am Ende steigen? Und vor allem steht die Frage im Raum, was ein Haushalt dagegen tun kann, um nicht zu hohe finanzielle Belastungen stemmen zu müssen.

Prognose für die Preisentwicklung im Jahr 2019

Wie stark der Gaspreis letztlich steigen wird, ist pauschal nicht zu beantworten. Hier spielen einfach zu viele Faktoren eine Rolle. Grundsätzlich ist aber damit zu rechnen, dass viele der in Deutschland am Markt aktiven Versorger an der Preisschraube drehen – der eine mehr, andere weniger.

Verlässliche Zahlen dazu, wie stark es nach oben gehen wird, gibt es nicht. Der Grund: Zu Jahresbeginn ist klar, dass Versorger ihre Preise anheben. Allerdings geht es hier vorerst um jene Preisanpassungen, die zeitnah – also im ersten Quartal des Jahres – erfolgen. Gerade die zweite Jahreshälfte ist hier nach wie vor mit einer gewissen Unsicherheit versehen.

Einige Wirtschaftsmagazine sprechen allerdings von Anpassungen die im Bereich der neun Prozent bis 10 Prozent liegen können. Aber wie bereits angesprochen – die genauen Veränderungen variieren sehr stark. Aussagen, die sich natürlich auch auf die Versorgung mit:

  • Strom
  • Erdöl

ausdehnen lassen. Verantwortlich für die Preisentwicklung sind zwei wichtige Faktoren. Auf der einen Seite stehen die Erzeuger-/Bezugspreise für Erdgas. Auf der anderen Seite spielen die Entgelte für die Netznutzung eine Rolle. Besonders in Norddeutschland und dem Westen wird 2019 hier einen Anstieg erleben.

Spartipps für Verbraucher

Steigende Gaspreise sind ein Ärgernis. Sobald der Versorger über die Tarifänderung informiert, heißt es das weitere Vorgehen planen. Prinzipiell sind die Preise aktuell – im Vergleich mit früheren Jahren – immer noch recht günstig.

Aufgrund des starken Wettbewerbs am Markt, macht sich ein Gaspreisvergleich oft bezahlt. Verbraucher dürfen allerdings nicht vorschnell wechseln. Es geht unter anderem um Aspekte wie:

  • Prämien
  • Pakettarife
  • Preisgarantien
  • Vertragslaufzeit.

Eine umfangreiche Preisgarantie ist natürlich vorteilhaft. Auf der anderen Seite kann eine hohe Laufzeit zum Hindernis werden – wenn die Konkurrenz bessere Konditionen anbieten kann.

Bezüglich des Themas Vorkasse und Pakettarife sehen Verbraucherschützer entsprechende Tarife eher kritisch. Und dies aus gutem Grund: Pakettarife werden – sofern mehr verbraucht wird – schnell sehr teuer. Auf der anderen Seite trägt der Verbraucher bei Zahlungen per Vorkasse das Insolvenzrisiko.

Wechseln und Sparen

Den Anbieter wechseln ist eine Option. Viele Haushalte lassen nach wie vor Einsparpotenziale beim Heizen ungenutzt. So lässt die optimale Raumtemperatur oft die Gasrechnung sinken. Besonders effizient kann hier der Einsatz von Smart Home Lösungen sein. Ein modernes Thermostat heizt nur, wenn es auch wirklich nötig ist. Aber auch beim Verbrauch von Warmwasser gibt es noch Einsparpotenzial. Es muss nicht jeden Tag ein Vollbad sein.

Fazit: Haushalte greifen tiefer ins Portemonnaie

2019 startet frostig in den Winter. Schon seit vielen Tagen liegen die Temperaturen im Minusbereich – dies ist insbesondere in Süddeutschland und Bayern der Fall. Heißt: Heizung auf und für ein warmes Wohnzimmer sorgen. Angesichts der Tatsache, dass die Gaspreise steigen, läuft es einigen Verbrauchern kalt den Rücken runter. Die Höhe der Anpassungen wird von Anbieter zu Anbieter variieren. Wo eine entsprechende Mitteilung im Briefkasten liegt, sollte auf jeden Fall über den Anbieterwechsel nachgedacht werden. Auf den Prüfstand gehört aber auch das eigene Verhalten. Viele Haushalte verbrauchen immer noch Energie, die sich hätte eigentlich einsparen lassen.

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