Ein Tegut-Saisongarten mit verschiedenen Gemüsesorten.
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Große Nachfrage nach dem eigenen Beet: Saisongärten liegen in der Corona-Krise im Trend.

Bauernhof in Niederrode

Ein Gemüse-Garten gegen die Corona-Langeweile: Stadtbauer Christian Helmer gibt Tipps für Hobbygärtner

Wegen der Kontaktsperre in der Corona-Krise suchen sich viele Menschen neue Beschäftigungen und Hobbys. Besonders beliebt: das Gärtnern. Stadtbauer Christian Helmer (42) aus Niederrode zeigt, worauf beim Gemüse-Anbau geachtet werden muss.

Niederrode - „Saaten wie Salat, Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln gehen immer. Das ist nicht zu kompliziert“, erklärt Stadtbauer Christian Helmer. Er besitzt in Niederrode einen Bio-Hofbetrieb mit Hühnern und Kühen, die von ihrer Weide aus den Dom sehen können. Der Name „Stadtbauer“ entstand vor drei Jahren, weil er seitdem einen Bauernhof in der Stadt besitzt.

Seine Produkte verkauft Helmer an städtische Geschäfte. Er bietet ab dieser Saison erstmals einen Saisongarten mit 20 Parzellen neben seinem Hofladen an, in dem sich Hobbygärtner im Gemüse-Garten ausprobieren* können. Bereits jetzt sind 13 vermietet, so früh sei das eher unüblich. „Aber Gärtnern ist eine neue Freizeitbeschäftigung“, sagt Helmer. Denn in der Corona*-Krise ist „die Nachfrage im vergangenen Frühjahr besonders bei Leuten zwischen 30 und 50 Jahren mit Kindern gestiegen.“ *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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