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Gut beleuchtet sparen

Wer die Beleuchtung im Handwerksbetrieb stiefmütterlich behandelt, tut seinen Angestellten und sich selbst nichts Gutes.

Das Licht einer Beleuchtungsanlage, ist gerade in Handwerksbetrieben häufig schon viele Jahre alt. Sie genügt meist nicht mehr den Anforderungen an gutes Sehen, betont die Brancheninitiative licht.de. Die Folgen: Bei unzureichender Beleuchtung erhöht sich die Fehlerquote. Weil die Konzentration generell abnimmt, kommt es auch zu Arbeitsunfällen. Und noch etwas gilt es zu bedenken: Veraltete Anlagen verbrauchen unnötig viel Strom und kosten daher zuviel.

Dabei bietet moderne Lichttechnik Lösungen, die Energie und Kosten sparen. Das Energiesparangebot umfasst dafür entwickelte Beleuchtungssysteme, die den Betrieb von wirtschaftlichen Lampen an effizienten elektronischen Betriebsgeräten in optimierten Leuchten vereinen. Zusätzliche Einsparungen sind möglich, wenn das Tageslicht über „intelligentes“ Lichtmanagement in die Beleuchtung eingebunden wird. Willkommener Nebeneffekt: Diese Systeme erhöhen zugleich die Qualität der Beleuchtung.

Neue Leuchtstofflampen

Wichtigste Neuentwicklung der vergangenen Jahre für Werkstätten und Fertigungshallen waren die Leuchtstofflampen mit 16 Millimeter Durchmesser. Sie sind noch sparsamer als ihren „dicken“ Vorgänger mit 26 Millimeter Rohrdurchmesser: Die Lichtausbeute erreicht statt maximal 90 über 100 Lumen/Watt, die Lebensdauer beträgt statt 18.000 im Mittel 24.000 Stunden. Diese Lampen sind ausschließlich für den Betrieb an elektronischen Vorschaltgeräten (EVGs) ausgerüstet. Und weil Lampen sowie Vorschaltgeräte effizient arbeiten, kommt eine neue Beleuchtungsanlage mit weniger Leuchten aus als die alte.

Geschlossene Leuchten

Einen zusätzlichen Spareffekt bei der Wartung kann nutzen, wer sich für Leuchten höherer Schutzart entscheidet, auch wenn diese nicht vorgeschrieben sind. Geschlossene Leuchten der Schutzart IP 50 oder höher verschmutzen nicht so schnell wie Leuchten geringer Schutzart, zum Beispiel IP 20. Auf diese Weise können die Wartungsintervalle verlängert werden.

In der Regel ist „neu“ gegen „alt“ die beste Art der Sanierung. Umrüstsätze – meist andere Betriebsgeräte und für die Leuchten eigentlich nicht vorgesehen Lampen – halten selten, was sie versprechen. Hinzu kommt, dass der Einbau sicherheitstechnisch bedenklich ist. Als bauliche Veränderung von Leuchten können derartige Maßnahmen sogar dazu führen, dass deren Betriebserlaubnis erlischt.

Mehr Informationen zu Licht und Beleuchtung auf 5.000 Seiten: www.licht.de (licht.de)

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