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Für die meisten der Wohntraum schlechthin: das freistehende Einfamilienhaus

Grundsatzentscheidung: Für die meisten eine Frage der Lage

Haus oder Wohnung?

Auf dem Weg raus aus der Miete rein in die eigenen vier Wände gilt es gleich zu Beginn eine grundsätzliche Frage zu entscheiden – die nach dem Objekttyp. Soll es ein Haus oder eine Wohnung sein? Beide Wohnformen haben Vor- und Nachteile.

Lagefrage

Für die allermeisten ist die Frage ob Haus oder Wohnung in erster Linie auch eine Frage der Lage. Denn in den Städten sind Einfamilienhäuser teuer (ob in der Reihe, im Doppel oder freistehend). Da braucht es schon eine dicke Erbschaft, um den Haustraum wahr werden zu lassen. Erschwinglicher werden Häuser im ländlichen Raum, am besten mit einer guten Bahnverbindung in die nächste Kreisstadt und natürlich in die Landeshauptstadt, denn die ist nun mal der Nabel Oberbayerns. Wer ein durch und durch urbaner Wohntyp und nicht gerade Millionär ist, für den ist die Frage hiermit geklärt. Wer noch dazu zentrumsnahes Wohnen bevorzugt, der kommt um eine Wohnung nicht herum, denn Einfamilienhäuser gibt es hier sehr selten.

Stadtflucht

Besonders Haushalte mit Kindern stehen vor der Frage, ob sie für wesentlich mehr Platz in den ländlichen Raum ziehen sollen. Die Antwort ist nicht einfach. Denn sowohl das Land wie auch die Stadt haben reizvolle Vorteile, ebenso die Wohnformen. Das verlockendste Argument für das Landhaus: Fürs gleiche Geld gibt‘s hier bedeutend mehr Platz – und zwar drinnen wie auch draußen. Wer also schon immer vom eigenen Garten geträumt hat, wird auf dem Land eher glücklich.

Wohntyp Hausherr

Doch Vorsicht: Um hier sein Wohnglück zu finden, muss man auch der richtige Wohntyp sein. Als eigener Hausherr hat man keinen Verwalter, den man anruft, wenn die Heizung bei minus 15 Grad nicht mehr will, oder wenn das Garagentor frühmorgens klemmt. Und man muss zu Hause sein, wenn sich der Kaminkehrer ankündigt. Auch die Mülltonne muss rechtzeitig am rechten Ort stehen. Ganz zu schweigen von den kleinen Reparaturen und den Vorsorgemaßnahmen, die praktisch ständig anfallen. Für manche artet da der notwendige Gebäudeunterhalt zu einer lästigen Dauer-Nebenbeschäftigung aus, andere freilich genießen die Gestaltungsfreiheit rund ums Heim, die größere Distanz zu Nachbarn und die alleinige Entscheidungsfreiheit, wann und wie modernisiert wird.

Wohntyp Nachbar

In einer Eigentümergemeinschaft muss man sich vergegenwärtigen, dass praktisch fast alles am Gebäude im Gemeinschaftseigentum steht – also reden auch alle mit. Denn die Bequemlichkeit in der Wohnungseigentümergemeinschaft hat auch ihren Preis: Mehrheitsfähig sollte man hier sein und einen Sinn für Nachbarschaft hegen – dann klappt‘s auch.

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