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Beim Heckenschneiden gibt es einiges zu beachten.

Heckenschneiden

Den Garten fit für den Frühling machen

Wenn es im März wieder wärmer wird, geht es für viele raus in den Garten. Jetzt kommt die Zeit für den Heckenschnitt. Hier sind Tipps und Tricks.

Richtiger Zeitpunkt

Der Termin zum Heckenschneiden will gut gewählt werden. Gesetzliche Vorschriften müssen ebenso beachtet werden wie ideale Bedingungen für die Pflanzen. Laut Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes dürfen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September unter anderem Hecken zum Schutz vieler Tier- und Pflanzenarten nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden (radikaler Rückschnitt auf bis zu 10-50 cm). Dabei kann sogar ein Bußgeld fällig werden.

Davon nicht betroffen sind schonende Form- oder Pflegeschnitte, die jederzeit erlaubt sind und dem gesunden Wachstum dienen. Auch hier sollte Rücksicht auf brütende Vögel oder andere Kleintiere genommen werden. An welchem Tag genau die Gartenarbeit durchgeführt werden sollte, bestimmt zudem die Wetterlage. Generell sind trockene Tage mit milden Temperaturen ideal. Hitze dörrt frisch geschnittene Triebe aus und bei Nässe werden Zweige mehr gequetscht als geschnitten. Frühe Morgen- oder späte Nachmittagsstunden im Frühjahr eignen sich am besten.

Richtiges Werkzeug

Die Auswahl an Heckenscheren ist groß, daher sollte die Kaufentscheidung nach individuellen Kriterien gefällt werden. Wer seine Hecke abgasfrei, kabellos und geräuscharm in Form bringen möchte, trifft mit einer Akku-Heckenschere die richtige Wahl.

Richtige Kleidung

Einige Heckenarten, beispielsweise die Thuja, sind giftig und können bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen. Auch Dornen, spitze Äste oder herumfliegende Schnittreste bergen ein Gesundheitsrisiko. Daher sollte auf eine entsprechende Kleidung zurückgegriffen werden. Das Tragen von festem Schuhwerk, langärmeliger Kleidung sowieSchutzbrille und –handschuhe ist unbedingt zu empfehlen.

Richtige Form

Formschöne, dichte Hecken sind eine Augenweide, die etwas Geschick und Taktik erfordern. Eine gespannte Schnur hilft bei der Einhaltung von Höhe, Richtung und letztlich Form. Um Löcher zu verhindern, sollte zunächst eher weniger abgeschnitten und bei Bedarf später verfeinert werden. Grundsätzlich sollten Hecken trapezförmig, also unten breiter als oben, geschnitten werden. Dadurch bekommen auch die unteren Zweige genug Licht und die Hecke bleibt überall schön buschig.

von Gottfried Moeckl

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