Ein Mann hält einen Topf mit einer Monstera.
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Eine Monstera sieht nicht nur gut aus. Sie sorgt auch für mehr Luftfeuchtigkeit und Kühle in der Wohnung.

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Hitze im Sommer: Diese Pflanzen senken die Raumtemperatur

  • Sophia Adams
    VonSophia Adams
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Unglaublich, aber wahr: Mithilfe von Pflanzen können Sie die Zimmertemperatur etwas senken. Wir verraten, welche Arten Sie sich anschaffen sollten.

Alle Jahre wieder das gleiche Problem: Wer sehr weit oben oder gar im Dachgeschoss wohnt, muss mit warmen Temperaturen im Sommer kämpfen. Viele greifen deshalb auf Klimaanlagen oder Ventilatoren zurück. Doch gibt es noch andere Möglichkeiten, die Wohnung oder das Haus zu kühlen? Die Antwortet lautet „ja“ und tatsächlich brauchen Sie dafür nicht einmal Strom: Manche Pflanzen sollen in der Lage sein, für angenehmere Temperaturen zu sorgen. Warum das der Fall ist und welche Sorten Sie sich anschaffen sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Warum sind Pflanzen in der Lage, die Zimmertemperatur zu senken?

Pflanzen sehen nicht nur gut aus und sorgen für bessere Luft. In Wahrheit haben sie einen weiteren positiven Effekt: Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Manche Sorten geben sogar bis zu 90 Prozent des Wasser, das sie aufnehmen, wieder an die Umgebung ab. Dadurch senken sie gleichzeitig die Temperatur. Wer sehr viele Pflanzen hat, könnte sich also sogar eine Klimaanlage sparen.

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Mit diesen Pflanzen senken Sie die Zimmertemperatur

  • Bogenhanf: Keine Sorge, hierbei handelt es sich nicht um den illegalen Hanf. Stattdessen können Sie sich den Bogenhanf bedenkenlos in die Wohnung stellen, um für eine Temperatursenkung zu sorgen.
  • Ficus: Ob als Bonsai oder normale Topfpflanze: Wer sich für den Ficus entscheidet, hat mehrere Möglichkeiten. Dennoch gilt, dass größere Exemplare für mehr Luftfeuchtigkeit sorgen.
  • Kolbenfaden: Je mehr Blätter, desto mehr Luftfeuchtigkeit. Zum Glück hat der Kolbenfaden ganz viele davon. Denken Sie also über eine Anschaffung nach.
  • Monstera: Wer etwas mehr Platz zur Verfügung hat, sollte sich eine Monstera anschaffen. Dank ihrer großen Blätter garantiert sie für besonders viel Luftfeuchtigkeit.
  • Nestfarn: Für Sie stellt es kein Problem dar, regelmäßig zu gießen? Dann ist der Nestfarn die richtige Wahl. Er braucht häufig Wasser, das er aber auch wieder an die Umgebung abgibt.
  • Zimmeraralie: Wer darauf wert legt, dass die eigenen Zimmerpflanzen schick und ausgefallen aussehen, sollte eine Zimmeraralie in die Wohnung stellen. Sie spendet nicht nur Feuchtigkeit, sondern begeistert auch Gäste mit ihren gezackten Blättern.
  • Zimmerlinde: Auch bei der Zimmerlinde garantieren die Blätter für viel Luftfeuchtigkeit. Und diese sehen auch noch sehr ansprechend aus.

Quellen: RTL.de, Mein schöner Garten

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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