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Hund an der Leine bellt andere an: Das können Sie dagegen tun

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Ein aggressiver Hund bellt. Ein junger Mann hat einen schwarzen Hund an der Leine.
Viele Hunde reagieren aggressiv und bellen, wenn sie anderen Hunden oder Menschen begegnen. © IMAGO / agefotostock

Das ungestüme Verhalten des Hundes an der Leine, wenn er andere Hunde oder Menschen sieht, ist ein großes Thema. Wir zeigen Ihnen, was Sie gegen das Bellen tun können.

Ob nun ein anderer Hund, ein Jogger, ein Fahrradfahrer oder etwas ganz anderes der Auslöser ist – das plötzliche und ungestüme Bellen des Hundes an der Leine ist ein großes Thema bei der Hundeerziehung*. Insbesondere für Hundebesitzer ist dieses auffällige Verhalten unangenehm und auf Dauer frustrierend. In vielen Fällen fühlen sie sich verzweifelt und machtlos, denn oft ist der Hund nicht ansprechbar und hört auf keines ihrer Kommandos. Diese Begegnungen mit anderen an der Leine sollten nicht zu oft vorkommen, da der Hund sich an diese Verhaltensmuster gewöhnt. Wir zeigen Ihnen, was Sie gegen das Bellen tun können.

Lesen Sie auch: Hundesprache: Wie versteht man einen Hund?

Hund an der Leine bellt andere an: die möglichen Gründe für das Verhalten

Wenn Hunde an der Leine andere Vierbeiner oder Menschen anbellen, dann fühlen sie sich in dieser Situation überfordert oder sogar ängstlich. Mit dem Bellen gelingt es dem Hund, dass sich der Auslöser entfernt. Der Hund hat es also geschafft, es ist eine Art Belohnung: Bellen führt zur Entfernung, was wiederum zur Erleichterung führt. Der Auslöser verschwindet!

Oft fühlt sich der Hund vor allem an der Leine zu überfordert mit der Situation. Er fühlt sich angeleint nicht in der Lage, die jeweilige Begegnung zu meistern. Doch wovor hat der Hund Angst und Unsicherheit? Dieses auffällige Verhalten ist individuell zu betrachten, pauschal lässt sich diese Frage leider nicht beantworten.

Ein reagierender Hund, der mit Bellen an der Leine negativ auffällt, ist eine Belastung für den Besitzer und das Umfeld. Dabei müssen Sie auch versuchen, die Hundesprache zu verstehen. Nur so gelingt es, das Verhalten des Hundes zu korrigieren. Denn: Es gibt keine Lösungen, die für alle Hunde gleichermaßen passen.

Es gibt viele Optionen, wie Sie das auffällige Verhalten des Hundes an der Leine beenden können. Wichtig: Das entsprechende Hundetraining sollte gewaltfrei und respektvoll sein. Nur so kann eine gesunde Beziehung zwischen Mensch und Hund aufrechterhalten werden. Auch ein Training, das auf eine gewisse Rangordnung abzielt, ist nicht zielführend.

Oft wird von sogenannten Hundeexperten argumentiert, dass aggressive Hunde an der Leine nicht mit sanftem Training geändert werden können, so die Aussage von Katrien Losmint, Verhaltenstrainerin mit Schwerpunkt Leinenaggression, und Inhaberin einer Hundeschule. Diese Argumente führen dazu, dass radikale Trainingsmethoden mit einem brachialen Umgang gerechtfertigt seien.

Eine junge Frau sitzt mit ihrem Labrador auf einer Mauer an einer Strandpromenade und schaut dabei auf ihr Handy.
So entspannt kann es gehen: Der Hund wirkt ruhig und ausgeglichen, Begegnungen mit anderen verunsichern ihn nicht. © IMAGO / Westend61

Hund an der Leine bellt andere an: Das können Sie dagegen tun

Wie bereits erwähnt, gibt es die Masterlösung für den aggressiven Hund an der Leine leider nicht. Doch es gibt ein Schema, das sehr hilfreich sein kann. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, welche Faktoren wichtig sind, um den Hund umzulernen. Damit das auffällige Verhalten endlich ein Ende hat.

(pm) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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