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Die Nachfrage nach Wohnimmobilien ist auch in München riesig.

Bayern geben so viel aus wie nie zuvor

Immobilien-Irrsinn: 49 Milliarden für Wohnen und Geschäft

München - Das eigene Zuhause oder auch das eigene Geschäft – das sind die Lebensziele vieler Menschen in Bayern. Und diesen Traum lassen sie sich eine Menge Geld kosten.

Allein in den ersten drei Quartalen 2016 gaben die Bayern 37 Milliarden Euro zum Kauf von Wohnungen, Häusern sowie Gewerbeimmobilien aus – so viel wie noch nie, erklärt der Immobilienverband IVD. Der Immobilienirrsinn nimmt kein Ende!

Nach einer Hochrechnung des IVD-Instituts steigen die Immobilienumsätze bis Ende des Jahres auf über 49,3 Milliarden Euro. Das ist erneut ein Rekordwert! Die Zahlen basieren auf den Grunderwerbs­steuerdaten, das heißt der durch die Finanzverwaltung vereinnahmten Grunderwerbsteuer. „Sollte der berechnete Wert für 2016 tatsächlich erreicht werden, wäre somit zum siebten Mal in Folge ein Rekordwert erreicht“, sagt Professor Stephan Kippes, Leiter des IVD-Instituts.

Zum Vergleich: Im Jahr 2015 wurden 44,9 Milliarden Euro ausgegeben, 2014 waren es 40,7 Milliarden, 2013 genau 38,5 Milliarden. Da wirken die 22,4 Milliarden, die der Immobilienumsatz noch 1990 betrug, ja beinahe mickrig …

Die Hauptursachen für diese beachtlichen Zuwächse sind laut Professor Kippes „die nach wie vor unverändert hohe Nachfrage nach Wohn­immobilien sowie der anhaltende Aufwärtstrend bei Objektpreisen sowohl im Bestand- als auch Neubausegment“.

Die Experten sind sich sicher: Die Summen wären noch deutlich höher, wenn es mehr Immobilien zu kaufen gäbe. Und: Kurzzeitig werde sich die Situation im Wohn­immobilienbereich auch nicht ändern. Der nächste Rekord folgt …

tz

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