Rote Johannisbeeren hängen vom Strauch.
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Saftig rote Johannisbeeren erhalten Sie nur bei der richtigen Pflege.

Vorsicht

Diese drei Fehler beim Schneiden schaden Ihren Johannisbeeren

  • Franziska Kaindl
    VonFranziska Kaindl
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Wenn Sie im Juni und Juli eine ertragreiche Johannisbeeren-Ernte wollen, müssen Sie den Strauch regelmäßig – und richtig – schneiden. Drei Fehler sollten Sie vermeiden.

Johannisbeeren erfreuen sich im Garten großer Beliebtheit: Entweder wird an ihnen genascht oder sie werden weiterverarbeitet – zu Marmelade etwa. Dazu braucht es aber eine prächtige Ernte, die nur durch eine gute Pflege der Sträucher zustande kommt. Besonders wichtig ist hier der richtige Schnitt – und drei Fehler, die vermieden werden sollten.

Johannisbeeren schneiden: Fehler 1 – Junge Triebe zu stark zurückgeschnitten

Wichtig für die zukünftige Ernte ist, dass Sie die jungen Triebe fördern – an den alten wachsen mit den Jahren immer kleinere Johannisbeeren. Darum darf das junge Fruchtholz, von dem Sie sich eine große Ernte versprechen, nicht zu stark oder gar komplett zurückgeschnitten werden. Ansonsten kann im nächsten Jahr die reiche Ernte ausfallen. Bei Roten und Weißen Johannisbeeren sollten Sie immer drei junge Bodentriebe stehen gelassen werden – im Gegenzug werden drei ältere Gerüsttriebe am Ansatz abgeschnitten. Die jungen Triebe erkennen Sie an der hellbraunen Rinde, während die älteren bereist eine dunkelbraune Farbe angenommen haben.

Johannisbeeren schneiden: Fehler 2 – Auslichten vernachlässigt

Wer vergisst, die älteren Triebe regelmäßig zu entfernen, begeht schon den zweiten Fehler: Wenn ein Johannisbeerstrauch nämlich nicht genug ausgelichtet wird, verwandelt er sich schnell in ein dicht verästeltes Gestrüpp, an dem außen kaum mehr Früchte wachsen. Zudem fehlt dem Strauch dann eine angemessene Belichtung. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, jedes Jahr ungefähr drei ältere Triebe zu entfernen und im Gegenzug von den jüngeren Trieben noch drei übrigzulassen – der Rest kann ebenfalls gekürzt werden.

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Johannisbeeren schneiden: Fehler 3 – Pflanzschnitt vergessen

Wenn der Johannisbeerstrauch frisch gepflanzt ist, kommt in der Regel niemand auf die Idee, die Pflanze sofort zu schneiden. Genau dazu rät aber das Gartenjournal. Damit wird der Saftdruck gezielt auf die tiefer gelegenen Knospen umgeleitet, sodass hier ein munterer Austrieb einsetzt. Das ist nicht nur gut für die Verwurzelung, sondern sorgt für ein hervorragendes Fruchtholz. Darum sollte der Johannisbeerstrauch schon nach dem Pflanzen um ein Drittel zurückgeschnitten werden. (fk)

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Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
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