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Der Bogenhanf kommt in allerlei Varianten daher. Als Zimmerpflanze ist er optimal für Menschen, die wenig Zeit für intensive Pflanzenpflege haben.

Kein grüner Daumen:

Der Bogenhanf verzeiht Anfängern

Der Bogenhanf stammt eigentlich aus der Wüste. Das macht die Pflanze perfekt für Menschen, die noch nicht viel Gärtnererfahrung haben: Denn sie braucht keine intensive Pflege. Eine Wassergabe alle drei Wochen reicht.

Für Menschen ohne ausgeprägten grünen Daumen ist er eine gute Wahl: der Bogenhanf. Die Wüstenpflanze gehört zur Familie der Spargelgewächse.

Sansevieria ist sein botanischer Name. Die Bezeichnung Bogenhanf stammt daher, dass die zähen Fasern zur Herstellung von Bögen für die Jagd verwendet wurden, erklärt das Blumenbüro in Essen. Manchen ist der Bogenhanf womöglich auch als Bajonettpflanze oder als Schwiegermutterzunge bekannt - die spitzen, schwertförmigen Blätter mancher Arten führten zu diesen Namen.

Die Pflanze ist immergrün. Manche Exemplare sind hochwachsend - bis zu 1,50 Meter - und haben glatte, zungenförmige oder konische Blätter, andere sind klein und rosettenförmig. Auch bei den Blattmusterungen ist der Bogenhanf vielfältig: Mal ist er satt grün mit silbernen Streifen, mal grün marmoriert, mal hat er gelbe Umrandungen.

Die Pflege des Bogenhanfs ist einfach: Er braucht nicht viel Wasser. Nur alle drei bis vier Wochen ist eine Wassergabe angebracht. Wichtig ist, dass sich in der Mitte der Pflanze kein Wasser sammelt, denn dann droht Fäulnis. Düngen muss man Sansevieria eigentlich nicht. Hobbygärtner können die Pflanze aber in der Hauptwachstumszeit unterstützen, indem sie alle vier Wochen etwas Flüssigdünger ins Gießwasser geben.

Als Standort wählt man am besten einen, der hell und warm ist. Gut ist außerdem, wenn dort kein Zug herrscht. Zur Not kommt der Bogenhanf aber auch an ungünstigeren Standorten zurecht, er ist robust. Die Temperatur sollte zwischen 15 und 29 Grad betragen. Ist es kälter, kann das die Pflanze schädigen.

dpa

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