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Kleine Kinder schauen gerne, was sich hinter Schranktüren verbirgt. Schränke und Schubladen mit gefährlichem Inhalt sollten lieber mit Sperren gesichert sein.

Schränke und Schubladen

Kleinkinder: Diese Risiken lauern in der Wohnung

Sobald kleine Kinder mobil sind, lauern in der Wohnung plötzlich viele Gefahrenquellen. Eltern sollten diese kennen und entschärfen.

Berlin - Ob robbend, krabbelnd oder schon auf beiden Beinen: Sobald Kleinkinder selbstständig durch die Wohnung streifen, werden scheinbar harmlose Gegenstände zur Gefahr. Wo Risiken lauern und wie sie entschärft werden, erklärt die Verbraucher Initiative:

Kinderbett:

Wenn die gewohnten Gitterstäbe verschwinden, können Kinder aus ihrem Bett fallen. Bis der Nachwuchs gelernt hat, sicher aus dem Bett zu steigen, fangen Stoff-Kuscheltiere oder Kissen Stürze weich auf. Sie werden einfach vor das Bett gelegt.

Spielsachen:

Wenn das Lieblings-Spielzeug auf dem Schrank liegt, wollen kleine Kinder unbedingt dahin. Manchmal überschätzen sie dann ihr Können und fallen hin. Darum kommen Spielsachen nach dem Spielen idealerweise in Kisten. So eliminiert man Bauklötze und Puppen auch als mögliche Stolperfallen beim Herumtoben.

Schränke:

An jedem Türgriff in Reichweite wird gezogen und hinter jeder geöffneten Tür wird geschaut, was dahinter so alles zu entdecken ist. Schränke und Schubladen, in denen die Kleinen nicht auf Erkundungstour gehen sollen, sollten darum mit Sperren gesichert sein. Gerade Chemikalien sind gefährlich: Putzmittel und Medikamente lagern aus dem Grund lieber immer in hoch gelegenen Schränken.

Tischdecken:

Der Stoff hängt verführerisch vom Tisch herab. Daran kann man doch mal kräftig ziehen! So denken Kleinkinder. Vorbeugend nehmen Eltern gleich die Tischdecke oder zumindest gefährliche Gegenstände vom Tisch herunter. Denn sonst ist die Verletzungsgefahr hoch - zum Beispiel, wenn mit der Tischdecke auch Gläser oder schwere Kerzenständer herunterstürzen.

Treppen:

Ein Schutzgitter sollte kleinen Kindern den Zugang zur Treppe versperren. Dabei gilt: Mehr als 7,5 Zentimeter sollten die Längsstreben nicht auseinanderstehen, raten die Experten. Damit ist sichergestellt, dass der Nachwuchs nicht durchschlüpfen kann. Sobald das Kind die Treppe nutzen kann, sorgen rutschfeste Bänder oder Beläge für mehr Sicherheit. Treppengeländer sollten keine Querstreben haben - diese können zu riskanten Klettereinlagen reizen. Generell gilt: Eltern üben mit ihrem Nachwuchs zunächst, wie sie die Treppe sicher - mit Hilfe des Geländers - benutzen.

dpa/tmn

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