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Der Maulwurf hinterlässt im Garten lästige Hügel. Den Pflanzen schadet er allerdings nicht.

Knoblauch schreckt Maulwurf ab

Maulwurfshügel sehen Hobbygärtner gar nicht gerne. Wer die unterirdischen Wühler vertreiben will, kann Knoblauch, Flaschen oder rennende Kinder einsetzen. Den Pflanzen allerdings tut das Tier gar nichts.

Veitshöchheim - Der Maulwurf steht unter Naturschutz. Hobbygärtner dürfen ihn nicht töten, sondern nur vertreiben. Das geht etwa mit zerdrücktem Knoblauch als Duftbarriere - die Bayerische Gartenakademie verspricht eine gewisse Wirkung.

Das Tier verduftet auch, wenn man in seinen Tunnel eine Mischung aus Molke und Bittermilch hineingießt. Alternativ kann eine Jauche aus einem Kilogramm frischer Holunderblättern auf zehn Liter Wasser wirken. Sie muss 14 Tage lang ziehen, bevor sie vergossen wird.

Genauso wenig mögen Maulwürfe Lärm oder Schwingungen. So kann der Hobbygärtner Flaschen mit der Öffnung nach oben eingraben. Der Wind streicht dann über die Öffnung und erzeugt Geräusche. Oder es wird eine Eisenstange eingegraben, deren Ende immer wieder mit dem Hammer bearbeitet wird. Auch klappernde Windräder können Maulwürfen die Ruhe im Garten nehmen. Oder die Kinder toben immer wieder über den Rasen.

Der Maulwurf muss aber nicht vertrieben werden - lediglich seine Erdhaufen stören den Gartenbesitzer. Er schadet aber nicht den Pflanzen, betont die Gartenakademie. Er jagt im Boden nach Engerlingen, Erdraupen, Drahtwürmern, Regenwürmern und Schnecken. Und das Tier lockert den Boden dabei sogar auf. Außerdem ist sein Auftauchen etwas Gutes: Es bedeutet, dass der Boden feucht, locker und humos ist und Tieren wie ihm ein ausreichendes Nahrungsangebot bietet.

dpa/tmn

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