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Hilft man seinem verreisten Nachbarn bei der Pflanzenpflege, kann man dies in gewissen Fällen steuerlich geltend machen.

"Haushaltsnahe Dienstleistung"

Kosten für private Pflanzenpflege können Steuerlast mindern

Pflanzenpflege in fremden Haushalten kann man in bestimmten Fällen steuerlich geltend machen - darauf weist jetzt der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine hin ...

Viele kennen das: Nach einem längeren Urlaub lassen die liebevoll gepflegten Pflanzen zu Hause die Blätter hängen. Oft kümmern sich daher Angehörige oder Freunde während der Abwesenheit um die Pflege.

Was viele nicht wissen: Bekommen die Helfer dafür Geld, lassen sich diese Ausgaben steuerlich geltend machen. Darauf weist der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) hin. Erfolgt die Pflanzenpflege im Haushalt des Steuerzahlers, gilt sie als haushaltsnahe Dienstleistung.

Voraussetzung für die Anerkennung durch das Finanzamt ist allerdings, dass das Geld nicht bar übergeben, sondern überwiesen wird. Auch muss der Empfänger eine Rechnung ausstellen und das Geld versteuern. Die gleichen Regeln gelten bei professioneller Pflanzenpflege. Das Finanzamt erkennt bei haushaltsnahen Dienstleistungen 20 Prozent der Kosten an - höchstens aber 4000 Euro pro Jahr.

dpa

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