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Lavendel richtig pflegen: Vermeiden Sie diese verhängnisvollen Fehler

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Von: Franziska Kaindl

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Blühender Lavendel im Freien.
Damit Ihr Lavendel prächtig blüht, müssen Sie auf einige Dinge achten. © Imago

Der duftende Lavendel ist sowohl im Garten als auch auf dem Balkon gern gesehen. Damit der Blüte nichts im Wege steht, braucht er aber die richtige Pflege.

Lavendel blüht in der Regel ab Mai bis in den August, manchmal sogar September, hinein. Mit einem Rückschnitt im Spätsommer kann er sogar eine zweite, etwas schwächere Blüte hervorbringen. Wenn Ihre Pflanze aber eher kränklich wirkt oder gar braun wird, könnte das an Pflegefehlern liegen.

Lavendel-Fehler: Düngen besser vermeiden

Den meisten Pflanzen tut ein Dünger sehr gut, um robust heranzuwachsen und eine prächtige Blüte zu entwickeln. Bei Lavendel sollten Sie das Düngen aber lieber lassen: Die Pflanze wird durch die vielen Nährstoffe zu mastig und üppig, was dazu führt, dass sie blühfaul und instabil wird – und das wiederum macht sie anfälliger für Frost. Daher sollten Sie sowohl bei Lavendelpflanzen im Garten als auch auf dem Balkon auf eine Düngung verzichten. Wie Sie Lavendel mittels Stecklinge vermehren können, verrät 24garten.de*.

Lavendel: Worauf Sie beim Schneiden achten müssen

Sie vergessen regelmäßig, Ihren Lavendel zu schneiden? Dann sollten Sie das schleunigst nachholen. Die immergrüne Pflanze verkahlt nämlich von unten her, wenn Sie nicht ein- bis zweimal im Jahr stutzen. Zwar lässt sich ein vergreister Lavendel auch noch schneiden, allerdings wachsen dann nur spärlich Triebe nach und auch die Blüte fällt nicht mehr besonders üppig aus.

Daher sollten Sie die Triebe Ihres Lavendels immer nach der Blüte – in der Regel im August – um ein Drittel einkürzen. Im Frühjahr folgt dann ein weiterer Schnitt, bei dem Sie die Pflanze auf handhohe Triebe zurückschneiden. Dabei sollte Sie aber nicht ins alte Holz schneiden.

Auch interessant: Lavendel trocknen: So einfach geht es und dafür kann Lavendel verwendet werden.

Übergießen Sie Ihren Lavendel nicht

Wenn Ihr Lavendel braun und vertrocknet wird, liegt das meistens daran, dass er zu viel gegossen wurde. Die immergrüne Pflanze mag nämlich keine Staunässe, da diese zu Wurzelfäule führt. Sollte Ihr Lavendel aufgrund von überschüssigem, schlecht ablaufenden Wasser anfangen zu schwächeln, können Sie ihn womöglich noch retten, indem Sie ihn umpflanzen. Lavendel braucht nämlich einen sandigen und trockenen Boden. Wenn nötig, können Sie auch die verfaulten Wurzeln abschneiden. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA (fk)

Lesen Sie auch: Lavendel blüht nicht: Aus diesem Grund bleiben die Blüten aus.

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