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Worauf es ankommt

Lieblingsplätze schaffen: Wir machen’s uns gemütlich!

Ob Refugium, Treffpunkt, Arbeitsplatz, oder Wellness-Oase. Das wichtigste Kriterium eines Lieblingsplatzes ist: Seine Nutzung ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Das Refugium 

Einen Rückzugsort, eine Zuflucht braucht jeder Mensch irgendeinmal. Dann will man sprichwörtlich „die Tür hinter sich (und den andern) zumachen“. Damit das funktioniert, muss sie auch vorhanden sein. Ein Rückzug ist eine Trennung; das Refugium ist also ein abgetrennter Bereich innerhalb der Wohnung oder – gleich noch besser – außerhalb: im Gartenpavillon, in einem Baumhaus, im Kleingartenhäuschen. Es gibt sogar mobile Refugien: ein Motorrad etwa oder ein Boot. Wichtig für jedes Refugium: Hier darf der Stress keine Chance haben

Der Treffpunkt 

Doch der Mensch will nicht allzulang allein sein. Er braucht die Gruppe und die braucht einen Treffpunkt. Das ist in modernen Haushalten heute der offene Koch-/Ess- und eventuell auch noch Wohnbereich. Um gemütlich beieinander zu sein, braucht es eine große Tafel und ausreichend Sitzgelegenheiten – auch für Gäste. Bänke sind hier platzsparender als Stühle. Ideallösung für kleine Räume: eine Eckbank.

Der Arbeitsplatz 

In modernen Haushalten ist das Home-Office Normalität, schon deshalb, weil viele Verwaltungsarbeiten einer Familie heute digital erledigt werden. Dazu ist ein Platz für den Laptop nötig – platzsparend in Form eines passenden Möbels. Moderne Sekretäre tarnen sich als Kommoden und machen sich unsichtbar, wenn sie gerade nicht gebraucht werden. Sie können auch dekorativ im Wohnzimmer-Eck stehen. Vorsicht bei einem Home-Office im Schlafzimmer: Den Arbeitsbereich klar trennen, etwa mit einem Regal als Raumteiler und immer aufgeräumt halten, damit keine Unruhe in den Ruheraum kommt. Im Rücken sollte eine Wand sein, vorne oder seitlich das Fenster. 

Die Wellness-Oase 

Innen ist das Bad die moderne Wellness-Oase, draußen kann es im Sommer auch ein Pool sein. Achtung: Ein Pool im Garten ist zwar immer ein schöner Anblick, aber in unseren Breitengraden erfordert er vom Pflegebeauftragten meist mehr zeitlichen Arbeitsaufwand als er darin zum Planschen verbringt.

Der Balkon 

Was den Hausbesitzern ihr Garten ist den Wohnungseigentümern ihr Balkon. Damit er zu einem Lieblingsplatz werden kann, darf er nicht zu klein sein. Hier hält man sich auch gern zu zweit oder gleich zu mehreren auf. Dann sollte eine Biergartengarnitur bequem Platz finden.

Die Gartenplätze 

Innen kann ein Bereich zum Lieblingsplatz werden, wenn man dort ungestört seine bevorzugten Medien genießen kann (Bibliothek, Musikzimmer, Home-Kino). Im Garten sind eher nicht die Lieblingsplätze von Konsumenten sondern die von Produzenten: Hier wird gegärtnert und gegrillt, aber natürlich auch gechillt. Dazu eignet sich eine Hängematte bestens: schnell aufgehängt und wieder verstaut. 

Passionierte Griller sollten sich einen Extra-Platz gönnen, mit edlem Naturstein klar vom Rest des Gartens abgehoben und Stauraum für Utensilien und kühle Getränke. Wer Baby Back Rips über Holzkohle drei Stunden gart, sollte es gemütlich haben. Und auch wenn nicht jeder Sommer bei uns ideal ist und vielen viel zu kurz vorkommt: Der Trend geht zu Outdoor-Wohnzimmer und -Küche mit wetterresistenten Möbeln und Accessoires. Längst haben Lounge-Möbel für den Außenbereich die biedere Holzbankgarnitur abgelöst. Aber eins ist geblieben: Ein Grill muss sein. Am besten einer mit Mehrfachnutzung. Bei einem Grillkamin kommen durch die doppelwandige Bauweise ausschließlich die Feuerbeton-Bauteile mit den offenen Flammen in Berührung und die Luft zirkuliert pausenlos zwischen der Außenhaut und dem Feuerraumteil. So kann man sowohl mit Holzkohle grillen als sie auch mit Holzscheiten befeuern und Lagerfeuerromantik genießen. 

Chillen unterm Segel 

Der neue Lieblingsplatz für Individualisten, Tagträumer und Freiheitsliebende ist unter dem so genannten CHILLsail, also „Ruhe-Segel“. Die neuen Sonnensegel sehen ziemlich stylish aus und sind die Alternative für alle, die nicht in der prallen Sonne aber auch nicht nur im Schatten sitzen wollen. Halbschatten ist angesagt. Aufgrund der offenen Struktur des qualitativ hochwertigen Sonnensegels fühlt man sich wie unter dem Blätterdach eines Laubbaumes. Licht- und Schattenspiele inklusive. Ein rundum laufendes Seil und ein 
hinterlegtes Netz sorgen für hohe Belastbarkeit. Konzipiert 
für den dauerhaften Einsatz ist das Segel auch beständig gegen Wind und Regen. 


Pflanzen als Hingucker 

Damit aus dem Garten ein Lieblingsplatz wird, dürfen Pflanzen nicht fehlen. Schöne und hochwertige Gefäße setzen sie im Innen- und Außenbereich optimal in Szene. Gefragt sind vor allem funktionale Produkte, die nicht nur mit ihrem Design, sondern auch mit ihrer Vielseitigkeit und besonderen Eigenschaften punkten. Für weitläufige Gärten oder große Wohnräume empfehlen sich etwa XXL-Pflanzgefäße, die dauerhafte Belastbarkeit und Formstabilität gewährleisten. Wer Palmen oder Gräser im Innenbereich überwintern möchte, setzt auf Töpfe aus Polyethylen. Ein doppelwandiger Aufbau schafft einen Hohlraum zwischen Außenwand und Pflanzbereich und bietet den Wurzeln einen optimalen Thermo-Schutz gegen Frosteinwirkung. In der beleuchteten Variante sind diese Pflanztröge zudem ein echter Hingucker, wenn es dämmert und zaubern in lauen Nächten ein besonderes Flair.

von Gottfried Moeckl

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