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Schutz vor elektrischem Schlag im Haus

Spezielle Schutzschalter schützen die Hausbewohner vor einem möglichen Stromschlag im Bad und Garten. Die Fehlerstrom-Schutzschalter sind entweder im Sicherungskasten oder der Steckdose installiert.

Im Neubau und bei grundlegenden Modernisierungen sind sie längst vorgeschrieben: Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter). Diese „Lebensretter“ schützen bereits, bevor ein Unglück geschieht, beispielsweise wenn ein Föhn vom Badewannenrand in das Wasser rutscht.

Die Ursachen für einen Stromschlag im Haus können vielfältig sein. Immer dann, wenn Wasser im Spiel ist, Leitungen, Isolierungen oder Geräte defekt sind, ist Gefahr gegeben. Die Folgen können lebensbedrohlich sein: Muskelverkrampfung, Atemlähmung, Herzkammerflimmern bis hin zum Herzstillstand. Mit den so genannten FI-Schaltern lassen sich diese Risiken minimieren. Das ist besonders wichtig, wenn Kinder im Haushalt sind.

Wie FI-Schutzschalter funktionieren

Im Gegensatz zu althergebrachten Sicherungen, die nur auf Überlastung oder Kurzschluss reagieren, messen FI-Schalter, ob der Strom im Stromkreis ordnungsgemäß fließt. Dies geschieht, indem der Strom gemessen wird, der vom Verbraucher, beispielsweise einem Rasierapparat, in der Leitung zurückfließt. Ist dieser Strom zu gering, weiß der FI-Schalter in einem Bruchteil von Sekunden, dass ein Teil des Stroms den ordnungsgemäßen Leitungsweg verlassen und praktisch einen falschen Weg genommen hat, zum Beispiel durch den Körper eines Menschen. Der FI-Schalter schaltet dann den Stromkreis einfach blitzschnell ab.

In besonderen Bereichen wie Badezimmern sind FI-Schalter vorgeschrieben. Aber auch für Steckdosen in Kinderzimmern sowie für Steckdosen in anderen Bereichen der Wohnung und im Außenbereich, zum Beispiel im Garten, sollten FI-Schalter obligatorisch sein. Diese sind entweder direkt im Sicherungskasten installiert oder auch in den Steckdosen integriert. (bdew)

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